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Porsche Carrera S Cabriolet - im Test

Luftiges Erlebnis

Wir testen das Porsche 911 Carrera S Cabriolet - mit 450 PS und ruckzuck zu öffnendem elektrischen Faltverdeck. Noch dazu in Racinggelb.

mid/jub

Zum Dach-Öffnen des Porsche Carrera S Cabrios ist nur ein Knopf ist zu betätigen, das dauert zwölf Sekunden, dann ist das vollautomatische Stoffverdeck mit drei integrierten Magnesiumelementen, elektrischer Betätigung und beheizbarer Festglas-Heckscheibe hinter dem Passagierraum versenkt. Damit die Frisur während der Fahrt hält, empfiehlt es sich, das elektrisch zu steuernde Windschott zu betätigen. Dieses hält viel Wind und Wetter ab. Ruck-Zuck geht das.

Hoher Fahrspaß ist garantiert. Das 2+2-sitzige Fahrzeugkonzept mit Heckmotor und breiter Karosserie im Heckbereich macht optisch ordentlich was her. Seitliche Lufteinlässe vorn mit aktiven Kühlluftklappen und Airblades zeigen Kühlungsbedarf an und wirken kraftvoll. Der automatisch ausfahrende Heckspoiler tut sein Übriges für den sportlichen Auftritt des Zuffenhauseners. Die Blenden der Seitenschweller sind in schwarz gehalten, die Türgriffe sind teilversenkt.

Der 911 Carrera S ist in Aluminium-Stahl-Verbundbauweise gefertigt. Der Testwagen verfügt über 6-Kolben-Alu-Monobloc-Festsattelbremsen vorn und 4-Kolben-Alu-Monobloc-Festsattelbremsen hinten. Die Bereifung besteht aus 20 Zoll Rädern vorne und 21 Zoll Rädern hinten (245/35 zu 305/30).

Was die Konnektivität betrifft, ist alles an Bord. Vom Parkassistenten vorn und hinten über die Rückfahrkamera, das Porsche Communication Management inklusive Navigation, Handyvorbereitung und vielem mehr gibt es für die Computerfreaks unter den Porsche-Fahrern nichts zu bemängeln.

Wir steigen ein, der Sicherheitsgurt in der Farbe "Racinggelb" passt zum Außenlack des Boliden. Die Sportsitze sind mit einer elektrischen Lehnen- und Höheneinstellung sowie mechanischer Längseinstellung ausgestattet.

Die Kopfstützen sind mit geprägtem Leder bezogen, sehr edel. Ein Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles, der Lenkradkranz in Lackleder gehalten, alles "Upper Class". Für die Ohren hat Porsche ein Sound Package Plus mit acht Lautsprechern in den 911er integriert.

Der Motorblock und der Zylinderkopf sind aus Aluminium. Angetrieben wird der 911 Hecktriebler von einem 8-Gang-Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). 331 kW/450 PS und ein Drehmoment von 530 Newtonmetern bringen den Sportler in sagenhaften 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Laut Hersteller sind 306 km/h Höchstgeschwindigkeit drin.

Der Kofferraum ist arg klein (132 Liter vorne), und die zweite Reihe eignet sich nicht wirklich für Mitfahrer. Es sei denn, diese sind Porsche-Fans und es ist ihnen egal, extrem eingeengt zu sitzen. Bei geschlossenem Verdeck ist die Rundumsicht Cabrio-typisch eingeschränkt. Aber das war es auch schon mit der Kritik auf hohem Niveau. Porsche ist und bleibt ein Statussymbol. Zu Recht. Wer einmal drin gesessen ist, weiß warum.

2+2-sitziges Sportcabriolet, Länge/Breite/Höhe/Radstand: 4.519/1.852/1.299/2.450 mm, Leergewicht: 1.585 kg, zul Gesamtgewicht: 2.040 kg, Gepäckraum: 132 l.
Motor: Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor, Hubraum: 2.981 ccm, Leistung: 331 kW/450 PS bei 6.500/min, max. Drehmoment: 530 Nm bei 2.300 - 5.000 U/min, Beschleunigung 0-100 km/h: 3,7 s (mit Sport plus), Höchstgeschwindigkeit: 306 km/h; Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe, Hinterradantrieb mit Porsche Torque Vectoring Plus, Normverbrauch: 9,1 l Super plus je 100 km, CO2-Ausstoß: 208 g/km, Abgasnorm: Euro 6d-Temp EVAP.
Österreich-Preis: ab 164.155 Ero (Deutschland: ab 134.405 Euro).

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