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ERWISCHT: neuer Skoda Scala Skoda Scala 2018

Treppe rauf

Neuer Charakter, neue Technik, neuer Name: Der geräumigere und modernere Skoda Scala folgt dem Rapid in der Kompaktklasse nach.

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Mit dem neuen Scala macht Skoda technisch einen großen Schritt. Daher passt der Name Scala, der aus dem Lateinischen stammt, hervorragend. Er bedeutet so viel wie „Treppe“ oder „Leiter“. Als erstes Skoda-Serienmodell trägt er anstelle des Skoda-Logos den Schriftzug in Einzelbuchstaben an der Heckklappe.

Das neue Modell rückt näher an den Octavia. Obwohl es auf der MQB-A0-Plattform basiert (also auf jener des VW Polo) misst es 4.362 Millimeter in der Länge, ist 1.793 Millimeter breit und 1.471 Millimeter hoch. Der lange Radstand von 2.649 Millimetern soll dem Scala sehr gute Fahreigenschaften verleihen. Das Ladevolumen beträgt 467 bis 1.410 Liter.

Charakteristisch sind auch die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer und -Heckleuchten. Als erstes Skoda-Modell verfügt der neue Kompakte über den dynamischen Blinker hinten. Das flexibel konfigurierbare Virtual Cockpit (optional) ist mit einem 10,25 Zoll großen Display erhältlich – dem größten in der Kompaktklasse. Die Displays der Infotainmentsysteme messen in der Diagonale bis zu 9,2 Zoll – ebenfalls ein Bestwert im Fahrzeugsegment.

Als erstes Skoda-Modell wird der Scala immer online sein. Die eingebaute eSIM stellt per LTE eine Hochgeschwindigkeits-Internetverbindung her, so dass keine zusätzliche SIM-Karte oder Tethering-Verbindung per Smartphone erforderlich sind. Serienmäßig unterstützt die eSIM die Funktionalität des Emergency Calls und des Proaktiven Service.

Der Skoda Scala verfügt über fünf verschiedene Motorisierungen, die alle die Abgasnorm Euro 6d-TEMP erfüllen. Der 1,0 TSI mit 70 kW (95 PS) gibt seine Kraft über ein manuelles 5-Gang-Getriebe ab. Der 1,0 TSI mit 85 kW (115 PS) ist serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe oder auf Wunsch mit einem automatischen 7-Gang-DSG bestückt. Top-Benzinmotorisierung ist der 1,5 TSI. Der Vierzylinder leistet 110 kW (150 PS) und kommt serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe, auf Wunsch ist auch ein 7-Gang DSG erhältlich. Alle Benzinmotoren sind mit Ottopartikelfilter ausgestattet.

Der 1,6 TDI mit vier Zylindern mobilisiert 85 kW (115 PS) und stemmt ein Drehmoment von 250 Nm auf die Kurbelwelle. Ein SCR-Katalysator mit AdBlue-Einspritzung sowie Dieselpartikelfilter gehören zum Serienumfang. Er erfüllt auch die Abgasnorm Euro 6d-TEMP. Der Selbstzünder ist serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe gekoppelt, das 7-Gang-DSG ist optional erhältlich.

Der Dreizylinder 1,0 G-TEC ist hauptsächlich auf den Betrieb mit Erdgas (CNG) ausgelegt, bei dem weniger CO2- und NOx -Emissionen anfallen als bei herkömmlichen Kraftstoffen. Nachdem das getankte Erdgas aufgebraucht ist, lässt sich der Motor auch mit Benzin betreiben. Die neueste Version des CNG-Triebwerkes verfügt über 66 kW (90 PS), die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich per manuellem 6-Gang-Getriebe.

Zu den verfügbaren erweiterten Assistenten zählt der Side Assist. Dieses optionale System zeigt dem Fahrer an, wenn sich von hinten Fahrzeuge nähern, die überholen wollen oder sich im toten Winkel befinden.

Während der bekannte Spurwechsel-Assistent bis zu 20 Meter Reichweite hat, kann der Side Assist Fahrzeuge bis zu einer Entfernung von 70 Metern erkennen und daher auch auf Autobahnen und Schnellstraßen effektiv vor gefährlichen Situationen warnen. Ein fester Bestandteil des Side Assists ist der Auspark-Assistent. Ebenfalls prädestiniert für den Einsatz bei Langstreckenfahrten auf der Autobahn bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h ist die optional erhältliche automatische Distanzregelung (ACC).

Bereits zur Serienausstattung gehören der Spurhalteassistent und der Frontradarassistent. Der Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion überwacht in der Stadt per Radar den Bereich vor dem Fahrzeug und hilft so, Unfälle zu vermeiden. Eine komfortable Unterstützung beim Einparken bietet der optionale Parklenk-Assistent, der automatisch in Längs- und Quer-Parklücken hinein- und auch wieder herausmanövriert. Scala-Marktstart ist in der ersten Jahreshälfte 2019.

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