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Papamobil unterm Hammer: Das Internet-Auktionshaus Ebay versteigert einen Lincoln Continental Town Car aus dem Besitz von Papst Johannes Paul II.

Johannes.Gauglica@motorline.cc

Hier gehts zur Ebay-Versteigerung!

1979 war der reisefreudige Johannes Paul II. in den USA, dort war er bei offiziellen Anlässen mit Fahrzeugen der Marke Lincoln unterwegs. Am Ende seines Besuches wurde ihm dieser Wagen als Geschenk präsentiert. 1980 wurde dieses „Papamobil“ vom Vatikan bereits wieder zugunsten der Flüchtlingshilfe verkauft, seit damals ist der Wagen in Deutschland durch mehrere Sammlerhände gegangen.

„Erstbesitz, wenig km“: nur 6.000 Meilen hat die amerikanische Luxuslimousine im typischen, monolithischen Design der 1970er-Jahre auf dem Tacho. Außen ist der 6 Meter lange Lincoln in cremeweiß gehalten, samt obligatorischem Vinyldach und Weißwandreifen.

Typisch für die understatement-freie Noblesse der späten Seventies sind auch die Klappscheinwerfer, der mächtige Kühlergrill („was Rolls-Royce kann, können wir noch lange! und als Lincoln-Spezialität die ovalen „Opera Windows“ in der C-Säule.

Innen herrschen die Farben weiß und purpur (andere würden sagen: nagellackrot) vor. Für Experten: Der Town Car hat die sogenannte Cartier-Ausstattung. Play that funky music: auch ein 8-Spur-Kassettenradio ist an Bord.

In der Downsizing-Ära nach dem Ölschock blieb der Town Car der letzte Full-Size-Saurier der noblen Ford-Tochtermarke. Unter der ausladenden Motorhaube verrichtet ein 159 PS starker 6,5l-V8-Motor seinen Dienst, die theoretische Höchstgeschwindigkeit liegt bei 170km/h.

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