CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Volks-Wohnwagen

Das praktische Wohnmobil hat seit 25 Jahren einen Namen: Der Volkswagen California feiert auf der Techno Classica in Essen sein Jubiläum.

mid/wp

Seit 1988 hat VW-Nutzfahrzeuge auf der Basis des jeweils aktuellen Transporters insgesamt 100.000 California gebaut und in die Welt hinausgeschickt.

Inspiriert vom Westfalia Joker, der längst den VW-Transporter als technische Plattform seines recht aufwendigen Ausbaus nutzte, plante und produzierte VW sein eigenes Haus auf Rädern. Und fuhr damit bei jenen mobilen Menschen, die sich vom Zelt verabschieden wollten, aber keine Hoteltarife und -bestimmungen akzeptieren mochten, und denen ein Wohnwagen am Haken zu aufwendig und zu umständlich war, offene Türen ein.

Außerdem ließ sich der California im heimischen Alltag mit seinem relativ niedrig bauenden Hub-Aufstelldach für die Fahrt zum Kindergarten, zum Möbelhaus und zum Opernbesuch als Großraum-Transporter einsetzen.

Der California war (und ist) der richtige Kompromiss für Reisen und Rasten, groß genug zum Fahren und zum Übernachten und gleichzeitig kompakt genug für engere Straßen und kurvige Passfahrten.

Auf der Techno Classica zeigt der Klassiker unter den Reisemobilen seine Entwicklung über die Modellgenerationen hinweg, vom T1 bis zum T5, vom Heck- zum Frontantrieb und von magerer bis zu muskulöser Motorleistung.

Der T5 demonstriert neben seinen Benziner-Einstiegsversionen aufwendige VW-Spitzentechnik mit Biturbo-Diesel (132kW/180 PS), DSG und Allradantrieb sowie der Sicherheitstechnik von ABS, ASR und ESP. Und wer an seinen California unbedingt noch den Hänger oder einen Wohnwagen an den Haken nehmen möchte, der kann sich eine Gespann-Stabilisierung kaufen. Eigentlich aber genügt der California. Wie vor 25 Jahren.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Ein Zwerg auf der Suche nach Identität? Streng genommen hatte der Rascal sogar viele, dazu mehrere Familiennamen und je nach Marke unterschiedliche Produktionsstandorte mit wilden Zuordnungen.

Geliebter Fremdkörper

Helden auf Rädern: VW 1500 Rural

Ein Auto, das nach mehreren Umbenennungen, Joint Ventures, Pleiten, Übernahmen und Facelifts nach wie vor durch seine Qualitäten überzeugen konnte, kann ja nicht so schlecht sein. Die Geschichte des VW 1500 Rural zeigt, worauf es eigentlich ankommt.

Wenn man ein simples Arbeitstier schon überzeichnet, dann bitte ordentlich. Dass dem Mazda Rotary Pick-up dennoch keine große Karriere zuteil wurde, lag vor allem am schlechten Timing. Aber auch am Charakterdarsteller Wankelmotor.

Gutes Rezept, falscher Zeitpunkt

Helden auf Rädern: MG ZS 180

Als praktisch alles schon verloren war, lieferte MG Rover ein Paradebeispiel für cleveres Engineering. Vor allem, weil der ZS ursprünglich der Unsportlichste der Modellpalette war.

Schiebung will geformt sein

Helden auf Rädern: Renault Estafette

Wenn sich ein Player nicht an die Spielregeln hält, muss man kreativ werden, um noch mitmischen zu können. Renaults Weg zum Estafette war etwas steinig und warf irgendwie alle Pläne über den Haufen, die man für die Marke hatte.