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Lancia und Alfa gewinnen Mille Miglia 2014

Lento Miglia

Bei der Mille Miglia geht es entspannter zu als früher. Gegen die Uhr wird zwar noch immer gefahren - aber gleichmäßig, nicht schnell.

mid/jgs

Die traditionsreiche Mille Miglia ist ein schöner Anlass für einen Blick auf Historie und Zukunft. Italien vor 80 Jahren: Bereits zum achten Mal donnert die Mille Miglia durch das Land und zieht wieder Hunderttausende Zuschauer an den Straßen in ihren Bann.

Mille Miglia, das Rennen der 1.000 Meilen, der 1.000 Träume und 1.000 Tränen zwischen Brescia, Rom und zurück nach Brescia, das härteste Straßenrennen der Welt über 1.600 Kilometer. Wie ein Gewitter stürmt ein gewisser Achille Varzi mit seinem Alfa Romeo 8C 2300 Monza quer durch Italien und schlägt den großen Tazio Nuvolari, ebenfalls auf Alfa, mit einem Durchschnittstempo von 114,3 km/h.

Im Ziel belegen neun Autos von Alfa Romeo die ersten neun Plätze. Zwischen 1927 und 1947 wird Alfa Romeo mit elf Siegen zur erfolgreichsten Marke der frühen Mille Miglia-Geschichte.

Heute ist es längst kein Rennen mehr, sondern ein Wettbewerb, bei dem es um Zuverlässigkeit und exaktes Zeitfahren auf vielen Sonderprüfungen geht. Auch 2014 war Alfa Romeo auf der 32. Mille Miglia wieder am Start, mit insgesamt 41 Autos, darunter einigen Werkswagen aus dem Museum.

Für den Sieg hat es diesmal nicht gereicht. Aber mit einem Lancia Lambda tipo 221 als Sieger, einem Alfa 6C 1750 Zagato auf dem zweiten Platz (Bild oben), einem Alfa 6C 1500 auf Rang sechs und Fiat 508 S Siata Spider auf Rang neun liegen vier Autos aus dem Fiat-Konzern unter den ersten zehn Plätzen.

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