CLASSIC

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Sotheby's versteigert 60 Kostbarkeiten

Rollende Raritäten

Im Rahmen der Retromobile-Show versteigert das Auktionshaus Sotheby's Anfang 2016 unter anderem den Ferrari F40 von Stefano Casiraghi.

mid/rhu

Mehr als 60 außergewöhnliche automobile Raritäten bringt das Versteigerungshaus RM Sotheby's Anfang nächsten Jahres nach Paris. Im Rahmen der weltberühmten Retromobile-Show kommen rollende Kostbarkeiten im Gesamtwert von rund 20 Millionen Euro unter den Hammer.

Als "frühen Eingang" ins Auktions-Portfolio bezeichnen die britischen Spezialisten einen einzigartigen Ferrari Enzo, Baujahr 2004, in der Lackierung Nero Daytona mit Cartier-Innenausstattung und abgedunkelten Scheiben, der erst 2.500 Kilometer auf dem Tacho hat (Bild unten). Das Fahrzeug geht gerade durch die Klassik-Zertifizierung bei Ferrari und wird auf 1,5 Millionen bis 2,0 Millionen Euro geschätzt.

15 Jahre älter als der Enzo ist der F40 (Bild oben), für den im Februar in Paris ein Preis zwischen einer und 1,2 Millionen Euro erwartet wird. Der extremste Supersportler seiner Zeit gehörte dem 1990 in einem Powerboot tödlich verunglückten Stefano Casiraghi, Ehemann von Monaco-Prinzessin Caroline. Der Wagen ist Ferrarirot lackiert, hat 4.300 Kilometer auf der Uhr und sämtliches Originalzubehör an Bord.

Außerdem bietet Sotheby's an der Seine unter anderem auch einen 1978er Ferrari 512 BB (Bild ganz unten), ein 1963er Ghia L6.4 Coupé, einen Porsche 356 Speedster von 1955 oder einen Austin-Healey 100 M "Le Mans" von 1956 an, die bei der Auktion zwischen 160.000 Euro und 450.000 Euro bringen sollen. Die Versteigerung findet unmittelbar nach dem Festival Automobile International (3. Dezember bis 31. Jänner) auf der Place Vauban statt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Wenn man ein simples Arbeitstier schon überzeichnet, dann bitte ordentlich. Dass dem Mazda Rotary Pick-up dennoch keine große Karriere zuteil wurde, lag vor allem am schlechten Timing. Aber auch am Charakterdarsteller Wankelmotor.

Gleich, aber nicht

Helden auf Rädern: VW Mitra

Dieser VW Transporter ist kein VW Transporter. Oder zumindest nur teilweise. Jedenfalls nicht so, wie man es anhand der Optik vermuten würde. Eine wirre Geschichte, die nicht lange gutgehen konnte.

Zweierlei Reibwerte

Helden auf Rädern: VW Öko-Polo

Viele technische Neuerungen sind älter als sie scheinen. Oft ist die Zeit aber einfach noch nicht reif dafür, weswegen ambitionierte Technik oftmals in der Schublade verschwindet. Der Öko-Polo zeigt aber, dass ein wenig Abwarten auch Vorteile haben kann.

Der internationale Kompromiss

Helden auf Rädern: Monteverdi Safari

Wenn keiner mehr luxuriöse Sportwagen möchte, liegt die Lösung nicht immer bei preisgünstigen Modellen. Luxuriöse Offroader sind eine probate Alternative, und so verhalf der Safari Monteverdi zum größten Erfolg der Firmengeschichte.

Als Kombis noch lange nicht Mainstream waren, wollte man in Montevideo unbedingt einen haben. Ohne wenn und aber, weswegen der NSU P10 keinen riesigen Erfolg hatte. Das Genick brachen ihm aber eher die Begleiterscheinungen.

Die Schnellladefläche

Helden auf Rädern: Chevrolet S-10 EV

Noch seltener als der Chevy EV-1 war sein praktischerer und weit patriotischer Ableger. Der S-10 EV war ein Frühversuch elektrischer Nutzfahrzeuge, bei denen den Machern ein entscheidender Fehler passierte.