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Goodwood: Stuck im Golf GTI Tourenwagen

Revival of Speed

Zum 40. Geburtstag des Golf GTI pilotierte Hans Joachim Stuck die Tourenwagen-Variante des 1er-Golf beim Goodwood Festival of Speed.

Thomas Schneider/mid

Es gehört schon einiges dazu, einer Rennfahrer-Legende mit einer kurzen Spritztour ein breites Grinsen ins Gesicht zu zaubern. Für einen ganz besonderen VW Golf GTI ist das beim Goodwood Festival of Speed aber kein Problem.

Anlässlich des 40. Geburtstags des Wolfsburger Sportmodells pilotierte Hans-Joachim Stuck die Tourenwagen-Variante des 1er-GTI von 1977 den legendären Berg von Lord March hinauf. Ein Erlebnis in einem Wagen mit historischer Bedeutung.

Denn der Rennwagen basiert auf dem GTI 16S, dem ersten Golf mit Vierventil-Technik. Ende der 1970er sorgt der 136 PS starke Sportmotor des Tuners Oettinger mit 16V-Zylinderkopf für Begeisterung bei den ambitionierten Fahrern - und ebenso bei VW selbst.

Daher arbeitet der Autobauer beim Golf GTI 1600 E/16 kurzerhand mit Oettinger zusammen und verkauft das Modell nach ausgiebigen Tests auch offiziell über seine Vertragshändler, und bietet es als Sondermodell 16S an.

Den in Goodwood eingesetzten Tourenwagen hat KWL-Motorsport optimiert, der 16V-Rennmotor leistet 222 PS. Der Wagen wird noch heute regelmäßig etwa bei der ADAC-Youngtimer-Trophy eingesetzt und hat schon zahlreiche Klassensiege auf der Nürburgring-Nordschleife erzielt.

Und was sagt Strietzel Stuck zu dem historischen Renner? "Das Fahrgefühl ist dank der nur 890 Kilo Gewicht sensationell, ich bin ihn vor fünf Jahren schon mal gefahren. Er macht sehr vielen sportlichen Autos aus dieser Zeit in Sachen Fahrdynamik was vor."

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