CLASSIC

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ARBÖ Classic & ARL 2026
Foto: Harald Illmer

165 Teams freuen sich auf die ARBÖ Classic

Die ARBÖ Classic (5. und 6. Juni) bringt mit 165 Fahrzeugen ab Jahrgang 1928 einmal mehr die Freude am Automobil in die Admonter Gesäuse Region und darüber hinaus. Und: Schon jetzt trudeln Nennungen für die im September steigenden Austrian Rallye Legends ein

Bereits zum 28. Mal veranstalten die Familie Gutternigg und der ARBÖ Admont die beliebte ARBÖ Classic (5. bis 6. Juni) - waren bei der Premiere noch rund 50 bis 60 Teams am Start, so darf man heuer ein sagenhaftes Starterfeld von 165 Fahrzeugen in der Stiftsgemeinde begrüßen.

Im Mittelpunkt stehen naturgemäß die wunderschönen Autos (und auch Motorräder) in einer Bandbreite von Jahrgang 1928 aufwärts und die Menschen, die sie bewegen. Der Wettbewerb besteht aus Gleichmäßigkeits- aber auch Geschicklichkeits-Prüfungen. Im Vordergrund steht wie immer das gesellige Beisammensein und das gemeinsame Genießen einer einzigartigen Naturkulisse, der Gesäuse Region und darüber hinaus.

Das Feld: Bunte Mischung ab Jahrgang 1928

Welchen Stellenwert die ARBÖ Classic in den 28 Jahren ihres Bestehens erreicht hat, zeigt auch die Begeisterung, mit der Klaus Eichberger, der Präsident des ARBÖ Steiermark seit einigen Jahren an der Veranstaltung teilnimmt. So wird auch heuer wieder das „ARBÖ Steiermark Dreamteam“ den Event mit Startnummer 1 eröffnen - Präsident Klaus Eichberger und ARBÖ Admont Obmann Kurt Gutternigg pilotieren einen Mercedes Benz CLK 200 Kompressor aus dem Jahr 2003.

Mit Startnummer 2 kommt ein ganz besonderes Fahrzeug zum Einsatz: Das Nostalgie Team der Freiwilligen Feuerwehr Admont hat sich zum Ziel gesetzt, einem „pensionierten Feuerwehrfahrzeug einen zweiten Frühling zu ermöglichen“. Christian Grogger und Hannes Ebner steuern den Mercedes L409 aus 1977. Leuchtende Kinderaugen sind damit wohl garantiert…

Mit der Startnummer 3 kann man gleich einmal das älteste Fahrzeug im Feld bewundern: Martin und Tanja Fischer steuern das Ford Modell A Tudor aus 1928.

Auch bekannte Größen aus dem Rallyesport beehren die ARBÖ Classic immer wieder gerne. So wird Patrik Gaubinger einen Audi Quattro aus 1984 zünden, seine Gattin Verena, sonst als Copilotin an seiner Seite, wird Ewald Haunschmid navigieren, in einem Audi Urquattro aus 1988.

Viele der Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden über die Jahre hinweg gern gesehene Stammgäste - manche von ihnen fahren sowohl die ARBÖ Classic im Juni als auch die Austrian Rallye Legends im September. Zu ihnen gehören bekannte Größen wie Koni Friesenegger im Opel Kadett aus 1976, der frühere Rallye-Veranstalter Michael Uschan im Porsche 911 aus 1980 oder Karl Heinz Hintersteiner im knallgelben VW Käfer aus 1970. Um nur einige zu nennen…

Die Strecke: Die Schönheit Österreichs genießen

Gestartet wird am Freitag, den 5. Juni um 16 Uhr mit einer Prüfung in Weng auf dem Schulvorplatz und auf dem Kletzenberg. Danach führt die Route vorbei an der Burgruine Gallenstein in St. Gallen nach Altenmarkt, wo die ortsansäßige Feuerwehr das Feld mit einer Spezialprüfung empfangen wird. Weiter geht es durch das Salzatal nach Mooslandl, wo an der Avia Tankstelle eine weitere Prüfung die Teilnehmer herausfordern wird. Die Strecke führt weiter durch das Gesäuse in das Bergsteigerdorf Johnsbach - auch dort wartet bereits die Feuerwehr auf das Feld. Die nächste Station ist Aigen bei Admont - dort werden die Teams von der Dörfler Brauchtumsrunde empfangen. Weiter geht es nach Hall, wo beim Bauhof der Tennisverein Hall schon alles vorbereitet hat. Auf dem Haller Dorfplatz steigt schließlich von den Haller Salzteufeln ein Biathlonbewerb, bevor es wieder nach Weng zum Zieleinlauf mit der Schlussprüfung des ersten Tages (ab 19 Uhr) geht. Gemäß der Wertung des ersten Tages gibt am Samstag um 17 Uhr auf dem Wenger Schulhof eine Siegerehrung.

Dort, auf dem Start/Ziel-Gelände vor der Wenger Schule, geht es am Samstag, den 6. Juni um 9.30 Uhr los mit dem zweiten Tag der ARBÖ Classic. Es geht über den Kletzenberg, wo vom „Klub der unterdrückten Hausmänner“ ein Kontrollpunkt vorbereitet wird. Es geht weiter über Altenmarkt, Weyer, Saurüssel und Hollenstein nach Ybbsitz, zum „AMF Motorsportler des Jahres 2025“ Richard Lietz, wo es eine Passierkontrolle mit Teilnehmerpräsentation geben wird. Es folgt das Mostviertel mit seinen Höhen, die einen wunderschönen Ausblick liefern bis ins Gesäuse, Pyhrn-Priel-Gebiet, Hochkar, Ötscher und zur Donau, dem „Eingang zur Wachau“ - wo sich das wunderschöne Österreich den Teams offenbart. Weiter geht es über St. Leonhard am Walde (Passierkontrolle) nach Scheibbs, das heuer „100 Jahre Stadt“ feiert und wo die Feuerwehr das Feld empfangen wird. Durch das Ybbstal über Gaming, Göstling, Hollenstein und den Promausattel geht es zurück in die Steiermark nach Oberreith bei St. Gallen zur nächsten Rast, ehe das Feld wieder nach Weng zurückfährt, wo ab 14.45 Uhr der Zieleinlauf steigt. Nach Einlauf des letzten Teilnehmers, gegen 17 Uhr folgt dann die Siegerehrung vom ersten Tag der ARBÖ Classic.

Austrian Rallye Legends - schon jetzt kommen die Nennungen

Längst schon arbeiten die Familie Gutternigg, deren zahlreiche Freunde und der ARBÖ Admont parallel am nächsten Highlight in der Region: Die Austrian Rallye Legends powered by ARBÖ von 24. bis 26. September 2026.

Für die zwölfte Ausgabe von Österreichs größtem historischen Rallye-Event ist unlängst die Ausschreibung veröffentlicht worden. Kurios: Schon davor sind bereits zahlreiche Nennungen eingetrudelt. Auch hier wird also ein großes, buntes Feld erwartet, das den Geist der „goldenen Rallye-Jahre“ einmal mehr zum Leben erwecken wird…

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