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Sechs Zylinder unter Strom

Maturaaufgabe: Übersetzen Sie Fahrdynamik ins Elektrische. Der Preis spielt keine Rolle ... Korrekte Antwort? Der BMW 545e xdrive.

Unter uns: Wir reden zu viel über Antriebe und Treibstoffe. Benziner, Diesel, Wasserstoff, Verbrenner, Tesla, ist doch alles nicht so wichtig. Die hochpolitischen Debatten, welche Technologie gefördert und welche verboten gehört: Wen interessiert das schon? Höchstens Autoverkäufer. Der BMW 545e xDrive hingegen. Der ist interessant. Knapp 400 PS mit einem Verbrauch von ein paar Fingerhüten voll Benzin? So muss das gehen mit dem Klimaschutz!

Leistungsträger mit Öko-Gewissen
Durch die Umweltzone im maximal elektrischen Modus mit gutem Ökogewissen dahinrollen, auf der Autobahn mit der Power von sechs Zylindern wie eh und je Leistungsträger sein. Wenn der Sager vom „Besten aus zwei Welten“ nicht hierzulande gerade etwas un Verruf
geraten wäre, man müsste ihn an dieser Stelle direkt bemühen. Na gut, reden wir von etwas Anderem: Fahrspaß und Komfort zum Beispiel oder der beinahe aggressiven Dynamik, die das Fahrzeug schon im Stehen ausstrahlt. Da punktet der Fahrspaß-Plug-in im Gegensatz zum „Klimakapitel“ nämlich voll, vielleicht mit der kleinen Einschränkung, dass es gerade dieses Modell (noch?) nicht als Touring gibt und der – eh schon nicht gerade riesige – 5er-Kofferraum dem Akku noch einmal über 100 Liter Volumen opfern muss. Im Gegenzug reisen Passagiere durchaus standesgemäß und komfortabel.

Allrad, Power und 60 Kilometer E-Reichweite
Der Allradantrieb wird konventionell realisiert. Auch der Elektromotor wirkt, wenn nötig, auf alle vier Räder ein. Im reinen E-Betrieb ist die Höchstgeschwindigkeit auf 140 km/h limitiert, wird am Pedal Dampf abgefragt, werden auch schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten unweigerlich die Verbrennergeister heraufbeschworen.

Wer Selbstbeherrschung aufbringt, für den sind die ausgelobten knapp 60 Elektro-Kilometer
durchaus im Bereich des Möglichen und Buddhistenmönche könnten wohl auch den Normverbrauch erreichen.

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