FAMILIENAUTOS

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VW ID.7 im Test

Fräulein Caros Gespür fürs Leben

Alle Wünsche und Bedürfnisse einer Familie unter einen Hut zu bringen, ist schon nicht leicht. Unter ein einziges Autodach aber noch viel mehr. Der ID.7 von VW könnte in unserem Fall ein formidabler Begleiter sein, bei dem sogar die Jüngste im Bunde ihren Spaß hat.

Roland Scharf

Ja eigentlich ist der kleine T-Roc das Auto von Töchterchen Moira, aber Sohnemann Colin macht lieber mit seiner Schwester gemeinsam auf dem Rutschmobil eine kurze Spritztour. Und eigentlich wäre heute Pizza angesagt, aber lieber stattet man der Therme im Nachbarort einen Besuch ab – die Pizza geht auch noch im Anschluss. Und eigentlich gibt es neben Colin, der die erste Klasse Volksschule besucht, noch einen zweiten Schulpflichtigen. Schließlich ist Vater Hans-Christian auch im Bildungswesen tätig, sieht die Sorgen und Nöte seines Nachwuchses also mit ganz anderen Augen. Mama Carolina hält Moira im Arm und alles zusammen. Sie managed das das illustre Treiben mit entspannter Lockerheit, denn auch wenn im Endeffekt alles vielleicht nicht ganz so kommt wie geplant – zum Schluss hat jeder seinen Spaß. Familienleben ist, wenn alles noch schöner wird!

Nachwuchsbeförderung
Damit das aber alles auch so klappt, benötigt es natürlich einen starken Fuhrpark. Das Lastenrad zum Kindertransport von Hans-Christian ist für kurze Wege das bevorzugte Einsatzfahrzeug. Aber ohne vier Räder geht es dann doch nicht. Und weil es im Alltag ja doch auch ein wenig Stil sein darf, bietet sich der jüngste Spross der ID.-Familie ja förmlich an. Der VW ID.7 ist das neue Topmodell der Wolfsburger Starkströmung. Basierend auf dem konzernweiten Elektrobaukasten, zwängt er sich geschickt zwischen traditionellem Stufen- und schickem Fließheck, bietet in zwei Reihen fünf Personen locker und einer Familie reichlich Platz. Erstaunlich sogar, welche Kniefreiheit einem hinten geboten wird, da muss der Nachwuchs erst noch hineinwachsen. Doch keine Sorge, Colin, wenn Du einmal so groß bist wie Dein Vater: Mit mehr als 1,90 Metern räkelt es sich immer noch feudal im Fond des großen Stromburgers. Und der Kofferraum – Colin hat schon nachgemessen: Da passt sogar ein T-Roc rein, zumindest der vom Schwesterherz. Sehr hilfreich hierbei natürlich, dass wir es hier mit keiner echten Limousine zu tun haben. Da die Heckscheibe mit der Klappe mit aufschwingt, kann gemütlich und viel eingeladen werden.

So viel menschliche Aktivität benötigt einen entsprechenden Antrieb. Da schöpft der ID.7 aus dem Vollen, leistet 286 PS und solide 545 Newtonmeter Drehmoment. Das sollte reichen, meint die Frau Mama verschmitzt, alle Touren zum Kinderplatz sollten damit ein Kinderspiel sein. Und ein Trip nach Italien? 621 Kilometer schafft der Basis-ID.7 mit dem 77-kWh-Akku, und wenn man einmal zu spät dran ist zum Klavierunterricht, oder gar Colins liebste Sparring-Partnerin beim Jiu Jitsu-Training bereits wartet? Carolina, der flotten Lebensart nicht abgeneigt, kann beruhigt werden: Schon die Basisvariante des ID.7 spurtet hurtig in 6,5 Sekunden von Null auf 100 km/h. Die 180 km/h Höchstgeschwindigkeit legen wir lieber im Bereich des Autoquartett-Wissens ab, mit dem der Sohnemann später einmal im Schulhof punkten kann. Töchterchen Moira hat inzwischen mit dem Papa den Fahrersitz geentert, denn hier gibt es noch viel mehr zu entdecken!

Maus startet durch
So, jetzt aber los! Es ist Sonntag, da bietet sich ein Ausflug doch an, und warum soll nicht die Jüngste im Bunde auch einmal entscheiden dürfen, wo es hingehen soll? Als Profi und Naturtalent findet sich Moira auf dem großen Bildschirm des ID.7 spielerisch zurecht. Apple CarPlay aktiviert, und sie scrollt instinktiv über die Landkarte wie ein alter Profi. Ob sie bewusst den nächsten Kinderspielplatz ausgewählt hat? Sagen wir einmal ja, und schon wird durchgestartet. Ob Moira nach so viel Arbeit mit der Navigation friedlich in ihrem Sitz einschlafen kann? Der VW gibt sich die größte Mühe. Sanft und artig bügelt er die Unebenheiten aus den Straßen, dämmt höflich Geräusche der Umgebung weg und bietet dank Harman Kardon-Sound die besten Voraussetzungen, die nächste Folge Leo Lausemaus kristallklar mitzuverfolgen. Wenn der Herr Papa nicht lieber ein wenig Klassik hören möchte, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Was für ein aufregender Tag! Prinzessin Moira ist schon etwas müde, das Sandmännchen klopft bereits bei ihren Augenlidern an. Eigentlich Zeit, nach Hause zu fahren. Doch Colin möchte lieber noch eine Runde drehen – mit dem kleinen T-Roc, wohlgemerkt. Carolina sieht es entspannt, denn die Massagesitze des ID.7 sind eigentlich ein guter Grund, lieber alles ein wenig umzuplanen.

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