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Formel 1: Jerez-Test

Regen in Jerez

Erstmals gab es bei den laufenden Testfahrten keine roten Flaggen – trotz Regen. Die schnellste Zeit markierte Alonso im Ferrari.

Nach drei Testtagen, an denen fast pausenlos etwas passiert ist, kehrt zum heutigen Abschluss der ersten Formel-1-Woche 2014 erstmals etwas Ruhe in Jerez de la Frontera ein . Zwar wurde in den ersten vier Stunden mehr gefahren denn je, aber es gab trotz der nassen Strecke keine einzige Unterbrechung und auch sonst kaum nennenswerte Zwischenfälle.

Zumindest etwas besser als bisher lief es für Red Bull Racing, aber von einer echten Entspannung der Situation kann noch lange keine Rede sein. Um die Überhitzungsprobleme zumindest etwas besser in den Griff zu bekommen, wurden tief in den Seitenkästen provisorisch rechteckige Schächte eingeschnitten, damit die heiße Luft aus dem Chassis entweichen kann. Das ist natürlich keine dauerhafte Lösung, sondern nur eine Notfallvariante, damit man heute zumindest ein paar Runden drehen kann.

Das ist dann auch gelungen: Bis 13:00 Uhr schaffte Daniel Ricciardo sieben Umläufe auf der südspanischen Strecke, sodass RBR zumindest erste Eindrücke vom RB10 vertiefen und Systeme checken konnte. Sehr viel mehr war in Abwesenheit von Teamchef Christian Horner und Chefdesigner Adrian Newey für heute ohnehin nicht geplant. Richtig ernst wird es für das Weltmeisterteam erst beim nächsten Test in Bahrain, der am 19. Februar losgeht.

Den bestvorbereiteten Eindruck hinterließ einmal mehr das Mercedes-Team, das heute Morgen sogar eine Rennsimulation mit drei Boxenstopps absolvierte und damit allen anderen einen Schritt voraus ist. Nico Rosberg ist nach 91 Runden Zweiter im Klassement, mit einer Zeit von 1:36.951 Minuten. Dritter ist derzeit der Schnellste von gestern, Kevin Magnussen im McLaren (1,440 Sekunden hinter Rosberg). Unter den besten Vier liegen drei Autos mit Mercedes-Antrieb.

Nur ganz vorne steht ein Ferrari: Fernando Alonso, über weite Strecken an vierter Stelle, ging wenige Minuten vor Halbzeit noch einmal raus, hatte die Strecke mit seinen Intermediates praktisch für sich allein und knallte in dieser Phase eine Bestzeit von 1:35.334 Minuten hin, 1,617 Sekunden vor seinem ersten Verfolger. Dass die Ideallinie allmählich etwas trockener wird, hat dem Lokalmatador dabei sicher nicht geschadet.

Auffällig ist, dass die Rundenzeiten noch weit auseinander liegen, was nicht nur den rutschigen Verhältnissen zuzuschreiben ist, sondern vor allem der Tatsache, dass die Teams in dieser Frühphase der Entwicklung noch nicht riskieren wollen, mit der Technik ans Limit zu gehen. Jules Bianchi im Marussia fehlen zum Beispiel fast 13 Sekunden auf die Spitze - hoffentlich noch kein erstes Omen für die Kräfteverhältnisse beim Saisonauftakt in Melbourne...


Tag 4 Mittag

Pos Fahrer             Team                  Zeit  Runden
 1. Fernando Alonso    Ferrari               1:35.334  55
 2. Nico Rosberg       Mercedes              1:36.951  91
 3. Kevin Magnussen    McLaren-Mercedes      1:38.391  49
 4. Felipe Massa       Williams-Mercedes     1:39.256  34
 5. Daniel Juncadella  Force India-Mercedes  1:41.132  32
 6. Kamui Kobayashi    Caterham-Renault      1:43.193  45
 7. Daniil Kvyat       Toro Rosso-Renault    1:44.016   8
 8. Adrian Sutil       Sauber-Ferrari        1:44.234  43
 9. Daniel Ricciardo   RBR-Renault	     1:45.374   7
10. Jules Bianchi      Marussia-Ferrari	     1:48.192   5
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