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Formel 1: Analyse

Renault kann Verluste drastisch senken

Das Lotus-Team fuhr 2015 starke Verluste ein, doch mit dem Wechsel zum Werksteam geht es aufwärts: Die Verluste konnte man 2016 deutlich reduzieren.

Die schweren Lotus-Zeiten sind für das Renault-Team aus Enstone vorbei. Das macht sich nicht nur auf der Strecke, sondern vor allem auch in den Finanzen bemerkbar: Wie der Rennstall bekannt gibt, machte man zwar auch in der Formel-1-Saison 2016 Verluste, allerdings konnte man diese im Vergleich zum Jahr davor deutlich senken.

Machte man im letzten Jahr unter dem Lotus-Banner noch fast 57 Millionen Pfund (rund 66 Millionen Euro) Verlust, so konnte man 2016 diesbezüglich die Schuldenbremse reinhauen und nur noch 3,3 Millionen Pfund (rund 3,9 Millionen Euro) Verlust schreiben. Der Umsatz stieg dabei von 78,4 auf 119,7 Millionen Pfund an.

Laut Renault hätten 2015 vor allem "einige einmalige Transaktionen" zum negativen Ergebnis geführt, während 2016 durch größere Sponsorendeals und einem durch den Brexit bedingten guten Wechselkurs ein besseres Ergebnis erzielt werden konnte. 2017 muss man jedoch mit dem Handicap auskommen, dass man in der Vorsaison nur Gesamtneunter werden konnte, was zu einem Einbruch von 19 Prozent in den FOM-Einnahmen führt.

Renault ist derzeit dabei, das Team wieder auf die Ausmaße eines konkurrenzfähigen Werksteams auszubauen, nachdem man in Lotus-Zeiten zum Sparen gezwungen war und Mitarbeiter entlassen musste. 2015 waren nur noch 475 Mitarbeiter in Enstone engagiert, mittlerweile hat man die 600er-Marke wieder geknackt.

Die Franzosen liegen derzeit mit 14 Zählern auf Rang sieben der Konstrukteurs-WM. Laut dem Bericht sei Rang fünf (derzeit Toro Rosso mit 21 Zählern) in diesem Jahr das Ziel.

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