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Formel 1: News

Piratenserie: Ecclestone bestreitet Planung

Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat Spekulationen dementiert, nach denen er eine rivalisierende Serie zur Formel 1 aufbauen will.

Bernie Ecclestone hegt nach seiner Entmachtung als Formel-1-Boss keine Rachepläne und hat Spekulationen dementiert, nach denen er eine Piratenserie als Konkurrenz zur Formel 1 aufbauen will. Er wolle vielmehr nichts unternehmen, was der Formel 1 schade. "Ich habe diese Meisterschaft über fast 50 Jahre lang aufgebaut, und darauf bin ich stolz. Das letzte, was ich will ist, dass ihr Schaden zugefügt wird", so Ecclestone gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Nach der Entmachtung Ecclestones war in verschiedenen Medien darüber spekuliert worden, der Brite könne eine rivalisierende Serie zur Formel 1 aufbauen. Als Blaupause für eine Piratenserie sei das GP1-Konzept des früheren Teamchefs Falvio Briatore denkbar. Diese hatte entsprechende Spekulationen heute befeuert, in dem er die Entlassung Ecclestones durch die neuen Eigentümer in der 'Gazzetta dello Sport' als "nicht sehr clever" bezeichnet hatte.

Der 86-Jährige, der fast 40 Jahre an der Spitze der Formel 1 stand, war am Montag von den neuen Eigentümern Liberty Media entlassen worden. Neuer Formel-1-Chef ist nun der US-amerikanische Medienmanager Chase Carey, der unter anderem den früheren Teamchef Ross Brawn als Sportchef in sein Führungsteam geholt hatte.

Ecclestone erklärte weiterhin, dass die neuen Eigentümer bei der Führung der Serie andere Schwerpunkte setzen könnten als er. "Meine Aufgabe war es, Geld für die Anteilseigner zu verdienen, das was jeder Geschäftsführer macht", so Ecclestone.

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