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Racing Point: Neuer Name, alte Farben

Das Nachfolgeteam von Force India hat in Kanada seine Lackierung für 2019 vorgestellt; dabei wurde das Schweinchenrosa beibehalten.

Bildquelle: Racing Point UK Ltd.

Racing Point hat im kanadischen Toronto die Lackierung seiner Boliden für die Saison 2019 vorgestellt. Anhaltspunkte über das zu erwartende neue Design des Fahrzeugs hat es im Vorfeld nicht gegeben, sodass die Präsentation zur großen Überraschung wurde, denn das Kernmerkmal der letzten Force-India-Jahre ist geblieben: Weiterhin ist das Auto grundsätzlich in schweinchenrosa gehalten, doch im Vergleich zu den Vorjahren finden sich auch einige blaue Flächen.

Racing Point möchte nach einer turbulenten Vorsaison wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen. In der Sommerpause musste Force India Insolvenz anmelden, die vom Fahrer Sergio Pérez und seinen Sponsoren ausgelöst wurde, wenngleich sich das später als ein von langer Hand geplantes "Rettungsmanöver" herausstellte, um das Team möglichst günstig an neue Interessenten weiterzureichen.

Dieses Konsortium wurde maßgeblich vom kanadischen Unternehmer Lawrence Stroll installiert, der nach dem Niedergang von Williams händeringend nach einem neuen Rennstall für seinen Sohn Lance suchte. Man übernahm die Startplätze und sogar alle Altlasten des Ex-Teams von Vijay Mallya, anschließend wurde frisches Budget hineingepumpt. Zum Leidwesen des Rennstalls wurden alle Punkte gestrichen, dennoch konnte man sich erneut auf WM-Rang sieben nach vorne kämpfen.

Pérez blieb nach der Übernahme an Bord, Stroll war ohnedies gesetzt – somit war kein Platz mehr für Esteban Ocon, der gehen musste und sich vorerst als dritter Fahrer bei Mercedes verdingt. Vom deutschen Daimler-Konzern bezieht Racing Point auch weiterhin die leistungstarken Aggregate. An die erfolgreichsten Jahre würde man allzu gerne anknüpfen, als man zwei Mal in Folge auf WM-Rang vier landete. Der ist auch heuer das Ziel, später soll es sogar mehr sein.

Lange hat man überlegt, ob man das Team erneut umbenennen soll, doch letzten Endes kam man zum Schluss, dass an Racing Point, wie auch Strolls Konsortium heißt, nichts verkehrt ist. Dieser Name soll nun in der Formel-1-WM Geschichte schreiben, irgendwann auch die drei Topteams angreifen und um Siege kämpfen. Der neue Bolide selbst, dessen Bezeichnung wenig originell RP19 lauten wird, soll erst später vorgestellt werden.

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