MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: Launch

Racing Point: Neuer Name, alte Farben

Das Nachfolgeteam von Force India hat in Kanada seine Lackierung für 2019 vorgestellt; dabei wurde das Schweinchenrosa beibehalten.

Bildquelle: Racing Point UK Ltd.

Racing Point hat im kanadischen Toronto die Lackierung seiner Boliden für die Saison 2019 vorgestellt. Anhaltspunkte über das zu erwartende neue Design des Fahrzeugs hat es im Vorfeld nicht gegeben, sodass die Präsentation zur großen Überraschung wurde, denn das Kernmerkmal der letzten Force-India-Jahre ist geblieben: Weiterhin ist das Auto grundsätzlich in schweinchenrosa gehalten, doch im Vergleich zu den Vorjahren finden sich auch einige blaue Flächen.

Racing Point möchte nach einer turbulenten Vorsaison wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen. In der Sommerpause musste Force India Insolvenz anmelden, die vom Fahrer Sergio Pérez und seinen Sponsoren ausgelöst wurde, wenngleich sich das später als ein von langer Hand geplantes "Rettungsmanöver" herausstellte, um das Team möglichst günstig an neue Interessenten weiterzureichen.

Dieses Konsortium wurde maßgeblich vom kanadischen Unternehmer Lawrence Stroll installiert, der nach dem Niedergang von Williams händeringend nach einem neuen Rennstall für seinen Sohn Lance suchte. Man übernahm die Startplätze und sogar alle Altlasten des Ex-Teams von Vijay Mallya, anschließend wurde frisches Budget hineingepumpt. Zum Leidwesen des Rennstalls wurden alle Punkte gestrichen, dennoch konnte man sich erneut auf WM-Rang sieben nach vorne kämpfen.

Pérez blieb nach der Übernahme an Bord, Stroll war ohnedies gesetzt – somit war kein Platz mehr für Esteban Ocon, der gehen musste und sich vorerst als dritter Fahrer bei Mercedes verdingt. Vom deutschen Daimler-Konzern bezieht Racing Point auch weiterhin die leistungstarken Aggregate. An die erfolgreichsten Jahre würde man allzu gerne anknüpfen, als man zwei Mal in Folge auf WM-Rang vier landete. Der ist auch heuer das Ziel, später soll es sogar mehr sein.

Lange hat man überlegt, ob man das Team erneut umbenennen soll, doch letzten Endes kam man zum Schluss, dass an Racing Point, wie auch Strolls Konsortium heißt, nichts verkehrt ist. Dieser Name soll nun in der Formel-1-WM Geschichte schreiben, irgendwann auch die drei Topteams angreifen und um Siege kämpfen. Der neue Bolide selbst, dessen Bezeichnung wenig originell RP19 lauten wird, soll erst später vorgestellt werden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: Launch

Weitere Artikel:

Hyperpole 24h Le Mans 2026

Caddy-Bestzeit gestrichen - BMW auf Pole!

Jack Aitken verliert die Hyperpole bei den 24 Stunden von Le Mans 2026 wegen Boxenvergehen - LMDh in der Startaufstellung vorn - Aston-Pole in LMGT3

Vor dem Langstreckenklassiker

24h Le Mans 2026

Der Langstreckenklassiker – nominell zwei Mal rund um die Uhr – ist inzwischen weit mehr. Und auch keine Rennwoche, sondern eigentlich inzwischen zwei bis drei Wochen. Diese Spanne resultiert aus dem Aufwand, den die Teams und Hersteller rund um dieses Mega-Event betreiben.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt