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Formel 1: Launch

Renault RS19: Das Ende der Ausreden?

Das Renault-Werksteam möchte in dieser Saison mit dem in Enstone präsentierten RS19 einen entscheidenden Schritt nach vorne machen.

Als viertes Team hat Renault sein Formel-1-Auto für die WM-Saison 2019 präsentiert. In der Chassisfabrik in Enstone wurde der RS19 von den Fahrern Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo enthüllt. Die Ziele sind ambitioniert, die Lücke zu den drei Siegerteams soll weitgehend geschlossen werden. Vor allem die Verpflichtung des australischen Grand-Prix-Siegers könnte einen Ruck durchs Team gehen lassen, denn Ingenieure und Mechaniker wissen nun: Wenn die Erfolge weiterhin ausbleiben, liegt das Problem wohl nicht zwischen Lenkrad und Motor, sondern nachweislich am Material.

Das Aggregat aus der Motorenabteilung in Viry-Châtillon bei Paris, das auch an McLaren geliefert wird, soll bereits zugelegt haben. "Ich würde soweit gehen, dass es der größte Schritt ist, den wir seit Einführung der V6-Motoren gemacht haben", sagte Teamchef Cyril Abiteboul; Worte, an denen er sich messen lassen muss. Dementsprechend wird der Franzose vorsichtiger, sobald es um konkrete Ergebnisvorgaben geht: 2019 seien Podestplätze nicht zwingend notwendig. "Das Wichtigste ist, dass wir nicht aufhören und den Aufschwung nicht stoppen", so Abiteboul.

Auch Ricciardo weiß, dass er zunächst Aufbauarbeit leisten muss, und erwartet keine Top-3-Platzierungen: "Es mag zwar fad klingen, aber es geht um Fortschritt. Seit 2016 wurde fantastische Arbeit geleistet, und wir wollen diese Richtung beibehalten. Zu sagen, dass man nach dem vierten Platz im Vorjahr nun Dritter werden müsse, ist nicht so einfach, weil der Abstand zu den Top-3-Teams ziemlich groß ist. Idealerweise können wir die Lücke schließen, und wenn uns das in die Top 3 bringt: schön und gut – aber die Lücke ist dennoch groß."

Weil zudem im Windkanal zu lange an der Aerodynamik gefeilt wurde, ist Renault mit dem RS19 für den Testauftakt spät dran; das neue Auto wurde zwar gezeigt, doch einsatzbereit ist es noch nicht, was Teamchef Abiteboul auch offen zugibt: Der für den 16. Februar gebuchten Filmtag auf dem Circuit de Catalunya werde sich bestenfalls "superknapp" ausgehen.

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