MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Red Bull 2020: Kwjat ist raus

Helmut Marko sorgt bei Daniil Kwjat mit einem TV-Interview für eine Enttäuschung und verrät, dass dieser auch 2020 bei Toro Rosso fahren wird.

Auf der Liste der Kandidaten für das zweite Red-Bull-Cockpit 2020 stehen nur noch zwei Namen. Das hat Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko am Rande des Grand Prix von Singapur bestätigt. Demnach ist Daniil Kwjat trotz starker Leistungen im Toro Rosso kein Thema mehr für eine Beförderung.

"Kwjat ist für nächstes Jahr bestätigt. Zumindest intern ist das klar", erklärt Marko im Interview mit 'Sky', dass neben Max Verstappen schon ein zweiter der vier Red-Bull-Fahrer fixiert ist - und zwar bei Toro Rosso. Daraus ergibt sich für das zweite Red-Bull-Cockpit: "Das ist zwischen Gasly und Albon."

Marko bestätigt außerdem, was er bereits vor Singapur anklingen hat lassen, nämlich dass die Evaluierung, welcher Fahrer welches Cockpit erhalten soll, "nach Mexiko" stattfinden wird. Ob dann zwangsläufig auch die Entscheidung kommuniziert wird, stehe aber auf einem anderen Blatt.

Für Kwjat ist diese Entscheidung naturgemäß eine Enttäuschung. Nach starken Leistungen, allen voran das Podium in Hockenheim, hatte er sich Chancen ausgerechnet, bei Red Bull eine zweite Chance zu erhalten, falls Alexander Albon nicht überzeugen sollte. Doch das ist kein Thema mehr.

Der 25-Jährige trägt's mit Fassung: "Wenn er das so sagt, dann ist es so. Ich bleibe aber positiv - und arbeite einfach weiter. Welche Arbeit sie mir auch geben, ich mache sie. Wenn sie meinen, ich soll bei Toro Rosso fahren, dann mache ich meinen Job bei Toro Rosso so gut wie möglich. Und wenn sie mir woanders einen Job geben, dann tu ich das halt woanders."

Kwjat dürfte zum Verhängnis geworden sein, dass er sich zuletzt in den Qualifyings gegen Gasly schwer getan hat, obwohl der den 2019er-Toro-Rosso nicht kannte. Gasly gewann das Quali-Duell in Spa, war in Monza nur im entscheidenden Q2 langsamer - und in Singapur sogar um eine Sekunde schneller als Kwjat.

Dass er laut Marko-Aussage einer von nur noch zwei Kandidaten auf das Red-Bull-Cockpit ist, lässt Gasly aber nicht an sich heran: "Ich habe aufgehört, News zu lesen und mich mit dem ganzen Gerede auseinanderzusetzen. Es wird so viel geredet, und ich muss mich auf meinen Job im Team konzentrieren."

"Im Moment bin ich ziemlich zufrieden damit, wie es läuft, mit der Leistung, die wir zeigen. Wir werden sehen, was sie entscheiden", gibt sich Gasly gelassen. "Ich bin zufrieden bei Toro Rosso. Ich muss nur schauen, dass ich meine bestmögliche Leistung zeige. Dann kann ich nur abwarten, was sie für die Zukunft entscheiden."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

FIA-Meeting am Donnerstag

Welche Optionen hat die Formel 1?

Am Donnerstag trifft sich die Formel-1-Elite, um über die neuen Regeln zu reden: Doch was kann überhaupt kurzfristig verändert werden?

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will