MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Grosjean: Gib mir einen Mercedes, und ich gewinne! Romain Grosjean im aktuellen Haas VF-20, nächstes Jahr wohl ohne F1-Cockpit
Motorsport Images

Romain Grosjean: Gib mir einen Mercedes, und ich gewinne Rennen!

Warum Romain Grosjean nicht an sich selbst zweifelt, seine persönliche Zukunft in der Formel 1 aber realistisch betrachtet

"Ich weiß, die Chancen stehen gut, dass ich nächstes Jahr nicht in der Formel 1 bin", sagt Romain Grosjean. Denn sein Aus bei Haas ist bereits beschlossene Sache und allzu viele freie Cockpits gibt es nicht mehr . Dabei glaubt Grosjean: Mit dem richtigen Material könnte er etwas zeigen.

O-Ton: "Ich könnte Rennen gewinnen, wenn ich einen Mercedes hätte. Das weiß ich. Ich habe aber keinen Mercedes."

Und womöglich hat Grosjean auch keine Zukunft mehr in der Formel 1. Ihn zieht es vielleicht auf die Langstrecke und zu Peugeot, die ein neues Le-Mans-Projekt auf Kiel legen. Ein Projekt dieser Art würde ihn sehr reizen, meint Grosjean.

Was Grosjean an der Formel 1 nicht vermissen wird

Er sagt: "Hoffentlich kann ich irgendwohin gehen, wo ich eine Chance auf Siege habe und um etwas kämpfen kann, wozu ich geboren wurde. Ich habe schließlich schon seit langer Zeit nichts mehr zu beweisen."

Das Fahren im Formel-1-Auto würde er "vermissen, ganz klar", meint Grosjean. "Was mir aber vielleicht nicht fehlen wird, das ist das Kämpfen darum, nicht Letzter in der Startaufstellung zu sein."

Tatsächlich fährt Grosjean derzeit bei Haas seine bisher schwächste Formel-1-Saison, mit aktuell nur zwei Punkten aus 13 Rennen. Am erfolgreichsten war er 2013 bei Lotus mit insgesamt sechs Podestplätzen aus 19 Rennen und mit WM-Rang sieben.

Die gewohnte Umgebung verlassen

Nun steht für ihn ein Tapetenwechsel an, womöglich ein Neuanfang in einer anderen Rennserie. "Damit schlage ich ein völlig neues Kapitel auf", sagt Grosjean, "denn ich habe ein wirklich gutes Verhältnis zu meinen Ingenieuren und Mechanikern."

"Nehmen wir mal Ayao Komatsu. Er hat jedes einzelne meiner Formel-1-Rennen an meiner Seite bestritten." Im Cockpit aber sei er auf sich alleine gestellt: "Wenn es ins Qualifying geht, kommt der Helm drauf, das Visier runter und es geht nur darum, welche Rundenzeit möglich ist."

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

Kimi Räikkönens Sohn Robin wird Red-Bull-Junior - Über den Nachwuchs der Bullen schafften es bereits Fahrer wie Max Verstappen oder Sebastian Vettel in die Formel 1

Formel-1-Kalender 2027

Zehn Sprints - davon einer in Monaco!

Der Formel-1-Kalender für die Saison 2027 umfasst erwartungsgemäß 24 Rennen - Die Anzahl der Sprints wird auf zehn erhöht und umfasst eine interessante Auswahl

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde