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smart fortwo cabrio passion - im Test

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Herzibinki im Sommerkostüm, jetzt in zweiter Generation – wie fährt sich Österreichs kleinstes Cabrio? Motorline.cc macht den Sommertest!

Johannes.Gauglica@motorline.cc

Hier sehen Sie Bilder des smart fortwo cabrio!

Den smart gibt es jetzt auch schon wieder ein Jahrzehnt. Er hat in seiner Karriere schon viel erlebt, und einige Familienmitglieder überlebt: Den Fünftürer forfour ebenso wie das Radikal-Cabrio Crossblade und den sportlichen Roadster. Letzterer könnte übrigens als AC Ace bald seine Wiederauferstehung erleben. Einzig das Original, der fortwo, schaffte es bis zur Neuauflage.

Kurzer Rückblick: Die Vorarbeit für den smart geht bis ins Jahr 1992 zurück, der erste Anstoß für das Projekt kam von Nicolas Hayek, dem geistigen Vater der Swatch. Bei Produktionsstart hatte er jedoch nichts damit zu tun. Am 27. Oktober 1997 rollte der erste smart aus der Fabrik, von 1997 bis 2006 wurden 770.256 Stück gebaut.

Das große Verkehrskonzept der Zukunft, die clevere Alternative zum konventionellen Auto hätte der smart werden sollen, diesen Anspruch konnte er jedoch – jedenfalls bis jetzt – nicht, oder nur teilweise erfüllen. Obwohl KundInnen zumal im städtischen Raum gern zum fortwo greifen und einige Mietwagenfirmen den Winzling flottenweise einsetzen, schaut unser Straßenbild noch nicht sehr viel „smarter“ aus.

Die Unterschiede des neuen fortwo zu seinem Vorgänger sind auf den ersten Blick gering. Der zweite Blick offenbart Veränderungen von der Gestaltung der Lichter über die Türgriffe bis zur Position der Tanköffnung; und der dritte Blick zeigt, dass kaum ein Gestaltungsdetail vom Vorgänger übernommen worden ist. Sogar 20 cm länger ist der fortwo geworden, all das haben die Designer geschickt kaschiert. In der Gesamtansicht ist er „der smart“ geblieben.

Unser Testwagen war die Cabrio-Version, besonders angenehm bei den tropischen Temperaturen, die in den letzten Wochen über uns hereingebrochen sind – wir hatten aber auch ein paar Tage anständiges Schlechtwetter zu bewältigen. Motorisch stand uns der 999cm³-Dreizylinder mit Turbolader zur Verfügung, er leistet immerhin 84 PS.

Die Ausstattungslinie „passion“ beinhaltet unter anderem schicke Leichtmetallfelgen, die automatisierte Schaltung „softouch“ für das Fünfgang-Getriebe, eine Klimaanlage. An Aufpreisoptionen waren das Audio-Paket (CD-Radio, Hoch- und Mitteltöner, Subwoofer und MP3-Schnittstelle) um 765,59 Euro und das Komfort-/Licht-Paket (elektrisch verstellbare und beheizte Außenspiegel, Lichtsensor, Umgebungslicht) um 309,38 Euro an Bord.

Für den roten Metallic-Lack nimmt der Hersteller 285,71 Euro in Empfang, Raucher müssen für die fortgesetzte Ausübung ihres Lasters (also für Aschenbecher und Zigarettenanzünder) 8 Euro und 40 Cent berappen. Der Gesamtpreis beläuft sich somit auf 17.749,07 Euro.

Nicht an Bord waren unter anderem die Kopf-Airbags, für die leider 325 Euro extra verrechnet werden. Der Grundpreis mit dem 51kW-Saugmotor beträgt 13.540,- Euro, damit ist der smart fortwo das günstigste Cabrio Österreichs. Vier Räder und ein elektrisches Dach, was braucht man mehr? – Viel mehr sollte man jedenfalls nicht brauchen, denn der Kofferraum fasst nur 220 Liter. Vorsicht also beim Shoppen!

Weitere Testdetails:

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  • Testurteil

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