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DIE PRAXIS

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Wach ich oder träum ich?

Ich kann`s nicht sagen. Dennoch muss ein Bericht an die Nachwelt erfolgen.

Nachdem der Diesel des Vorgängers durch Super-bleifrei ersetzt worden war stand die erste Ausfahrt am Plan. Eine anfängliche Enttäuschung ließ sich nicht verhindern. Das Gefühl auf dem vermutlich stärksten Serienmotorrad des Marktes zu sitzen wollte sich nicht so recht einstellen. Ich war verwöhnt von Motorrädern wie der Yamaha FJR 1300 welche sich mit hohem Lenker, viel Drehmoment und einer relativ kurzen Übersetzung fahren ließ wie eine XR400 auf Schotter. Nämlich mit ständig durchgehendem Hinterrad und atemberaubenden Driftwinkeln.

Nicht so die Kawasaki. Kein Durchdrehen, kein Driften. Die Erklärung dafür erteilte der Kawasaki Mechaniker bei der Rückgabe: Künstliche Zündaussetzer fungieren als Schlupfkontrolle und ermöglichen so bessere Beschleunigung (steht vielleicht auch in der Betriebsanleitung).

Die wahren Talente ließen sich erst nach und nach erschließen.

Eine große breite Straße: 80km\h, erster Gang vollgas. Ab 120km\h reißt es das Vorderrad vehement in die Höhe. Bei ca.145km\h folgt der zweite Gang . Bei 185 die Dritte. 240 die Vierte und so weiter.

Der letzte Gang ( der 6. ) ist rechnerisch auf 400km\h übersetzt und so irr wie dieses Motorrad beschleunigt glaubt man auch gerne, dass diese erreicht werden, Schluss ist jedoch bei ca. 300km\h.

Das alles klingt recht gut wird allerdings erst aussagekräftig, wenn man einen Überholvorgang betrachtet. Bei 80km\h setzt man zum Überholen an. Die Höhe des Fahrers des Autos erreicht man just in dem Moment in dem das Vorderrad die Höhe des Kopfes des Fahrers erreicht. Zeit den zweiten Gang einzulegen. Das Einordnen geschieht dann kurz vor dem Einlegen des dritten Ganges.

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