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Fahrbericht (Teil 2)

Die zwölf Kolben an der Vorderbremse sind ungiftig und schön zu dosieren, hinten reicht's zum Stabilisieren, der Motor bremst jedoch ähnlich beim harten Zurückschalten. Bei dieser Gelegenheit darf man wieder den Reifenentwicklungen der letzten Jahre danken, denn obwohl vorne ein BT 020 der Originalaustattung montiert war, der schon öfter am Ring gewesen sein dürfte, kommt keine wirkliche Unruhe ins Fahrwerk. Wie gut muss das erst mit neuen, aufeinander abgestimmten, Gummis liegen!

Die breite Linkskehre kommt näher, wir bremsen an, auf der Blade wird viermal „runtergehakelt“, ich schalt nur auf die Dritte und schau, ob wer entgegenkommt (geht an dieser Stelle, da die Bundesforste Geld gebraucht haben). Am Kurvenscheitel sind wir gleichauf, die Schräglagenfreiheit ist absolut ausreichend (die Rasten samt nicht mehr vorhandenen Indikatoren dürften schon mehrmals Straßenkontakt gehabt haben), auf den Hauptständer kommt man wahrscheinlich nur am Ring.

Showdown am Kurvenausgang, rechts röchelt die Blade, und mit voll geöffneten Drosselklappen (eine regelt die Gashand, die zweite der Chip) reisst es mich mit einem leichten, schön kontrollierbaren Slide auf die Zwischengerade zur Rechtskehre. Ist wie Negativbungee, Wahnsinn! Die Rechts nehme ich genauso, dann die letzte Linkskehre vor der Passhöhe, Blick in den Rückspiegel, hähähä, Newtonmeter schlägt Kilowatt.

Auf der Rennstrecke würde das natürlich anders ausschauen, aber da kommt man ja nur ein paarmal im Jahr hin. Man muss sich das wirklich vorstellen, da fährt man auf einem wunderschönen, klassischen Motorrad mit einer „richtigen“ Sitzbank (da passen sicher drei drauf), angenehmer Sitzposition (ich bemerke, daß meine Handgelenke nicht einschlafen), Super-Bremsanlage und leisem sonoren Motor- und Auspuffgeräusch und einem Schub, der dir die Unterarme dehnt, in Bereichen, welche eigentlich nur den „Gebückten“ zustehen!

Ich bin nicht erst seit diesem Wochenende restlos überzeugt, daß man mehrere Motorräder braucht, aber die GSX 1400 ist schon ein fast perfekter Kompromiss! Schade nur daß man kein ABS ordern kann, die paar Kilo würden sicher nicht auffallen. Ein Automatikgetriebe samt Drehmomentwandler (bitte keine Steinwürfe, bei den "Big Scootern" findet das auch jeder leiwand) wäre für mich nicht unvorstellbar, die Kupplung braucht man ja sowieso nur mehr beim Anfahren oder Stehenbleiben!

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Suzuki GSX 1400 – im Test

- special features -

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