MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ron Dennis im Gespräch

Der McLaren-Boss kommentiert den Reifenaustatter-Wechsel seines Teams und betont dabei, dass man sich in der abgelaufenen Saison von Bridgestone keineswegs benachteiligt gefühlt hat.

Bernhard Eder

"Wir brauchen keine bevorzugte Behandlung!"

Im Zuge des McLaren-Wechsels von Bridgestone zu Michelin war in F1-Expertenkreisen immer wieder die Rede davon, dass die Silbernen letztendlich deshalb die Flucht nach vorne angetreten hätten, weil der japanische Reifenausrüster Ferrari bevorzugt behandelt habe.

McLaren-Boss Ron Dennis dementiert derartige Spekulationen ganz entschieden: "In der F1 herrscht eine gewisse Paranoia. Wir haben niemals auch nur die geringsten Anzeichen dafür entdecken können, dass Bridgestone einen unserer Rivalen bevorzugt behandelt."

"Der Wechsel hat seine Ursache einzig und allein darin, dass wir unser technisches Verständnis der Rolle der Reifen für die Performance des Autos auf ein neues Level bringen wollten. Dafür ist eine gewisse technische Transparenz seitens des Reifenausrüsters notwendig, und die sehen wir bei Michelin eher gegeben."

Von Michelin erwarte man sich keine bevorzugte Behandlung, wie Dennis betont: "Der Ausgangspunkt einer Beziehung mit einer Reifen-Firma muß totale Gleichbehandlung sein. Das bedeutet, dass die anderen Teams, die von Michelin Reifen beziehen, keinerlei Nachteil aus unserer Zusammenarbeit ziehen dürfen, wie wir uns das genauso umgekehrt erwarten."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Die Racing Bulls zeigen in Detroit ihr neues Design für 2026: Zu dem bisherigen Weiß kommen blaue Flächen als Anspielung auf Motorenpartner Ford

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison

Red-Bull-Beben geht weiter

Verliert Verstappen weitere Bezugsperson?

Red Bull droht der nächste prominente Abgang: Max Verstappens Renningenieur Gianpiero Lambiase verhandelt offenbar mit der Konkurrenz

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben

MotoGP 2026: Pramac

Pramac zeigt seine Farben

Pramac zeigt als erstes MotoGP-Team der Saison 2026 seine Lackierung der Yamaha M1 - Alle Augen auf Neuzugang und Superbike-Star Toprak Razgatlioglu