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Weber gibt Ferrari Recht

Michael Schumacher's Manager Willi Weber unterstützt Ferrari's Notfallplan für den Saisonstart 2002.

Michael Trawniczek

"Zum Testen bleibt heuer kaum Zeit!"

Willi Weber, der Manager von Weltmeister Michael Schumacher, unterstützt Ferrari's Notfallplan, im Falle des Falles in Melbourne noch mit dem Weltmeisterwagen von 2001 an den Start zu gehen.

Ferrari plant für den neuen Boliden ein völlig neues, revolutionäres Getriebe, welches mit dem Motorblock verbunden sein soll. Es soll aus einem einzigen Titanblock gegossen werden. Und dies könnte beim Saisonstart in Melbourne ein erhöhtes Ausfalls-Risiko für die Scuderia bedeuten.

Willi Weber hat für die Italiener vollstes Verständnis: "Es ist schon okay, dass Ferrari möglicherweise mit dem Vorjahrsauto die Saison beginnt. Neue Teile sollten auf Herz und Nieren getestet werden. Und wegen des Testbanns im November/Dezember könnte es sein, dass dafür zu wenig Zeit bleibt."

"Viel Zeit haben die Teams heuer nicht für ihre neuen Autos. Wenn die Ausrüstung nicht hundertprozentig in Ordnung ist, sollten deshalb nicht wichtige WM-Punkte riskiert werden. Da ist es besser, wenn Ferrari mit dem alten Wagen die Saison beginnt. Das ist ja auch ein außergewöhnlich gutes Auto."

Der neue Ferrari soll nicht vor dem 1.Februar präsentiert werden. Somit hat das Team weniger als einen Monat, um die neue Rakete startklar zu machen.

Weltmeister Michael Schumacher urlaubt zurzeit mit seiner Familie auf Mauritius. Er wird rechtzeitig für die FIA-Preisverleihung im Dezember nach Europa zurückkehren, wo er den offiziellen Pokal für seinen Weltmeistertitel erhalten wird.

(c) Formel1.at/haymarket

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