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Premier 1-Serie erst 2003

Die neue Monoposto-Serie wird nun doch nicht im nächsten Jahr starten - aus organisationstechnischen Gründen fällt der Startschuss erst im März 2003.

Michael Trawniczek

Die neue Einsitzer-Serie Premier 1 Grand Prix wird erst 2003 ihr Debut feiern. In dieser neuen Monoposto-Serie sollen die weltbesten Fußball-Klubs jeweils ein Auto stellen. 24 einheitliche Chassis der Firma Reynard hätten im Juli 2002 erstmals an den Start gehen sollen. Die Organisatoren haben das erste Rennen der neuen Serie nun auf März 2003 verschoben.

Vor einem Monat noch wurde für die nächste Saison ein Kalender mit 10 Rennen veröffentlicht. Doch nun ging den Organisatorn die Zeit aus, um die Verträge mit den Rennstrecken dingfest zu machen.

Christian Scholbrock, Marketing-Direktor der Premier 1 GP, kann dem Rückschlag jedoch auch Positives abgewinnen: "Wir waren überwältigt von den positiven Reaktionen auf Premier 1 GP. Es gab ein begeistertes Echo von den Fußballklubs, den TV-Stationen, den Rennteams und Piloten, den Sponsoren und auch von der FIA, der obersten Motorsportbehörde."

"Diese Begeisterung heißt für uns aber auch, dass wir sicher sein müssen, dass alles passt, bevor die Serie startet. Diese zusätzlichen acht Monate garantieren einen lang anhaltenden Erfolg für Premier 1 GP."

Produktionsleiter Robin Webb fügte hinzu: "Diese acht Monate an zusätzlicher Vorbereitungszeit verschafft uns etwas mehr Luft für den Aufbau, die Ausrüstung und das Testen der 50 Boliden, die wir für diese Serie brauchen."

Interessant dürfte die neue Serie allemal werden. Einige ehemalige GP-Asse, wie Nigel Mansell, Johnny Herbert oder Jean Alesi waren als Piloten für ihre jeweiligen Lieblings-Fußbalklubs im Gespräch...

(c) Formel1.at/haymarket

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