MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Stockerlplatz für Klien

Im italienischen Vallelunga fuhren die Red Bull Junioren Christian Klien und Reinhard Kofler zwei Rennen zur Formel Renault Wintermeisterschaft.

Poleposition/Dieter Mathis

Als Vorbereitung für die nächste Motorsport Saison 2002 nehmen die österreichischen Red Bull Junioren Christian Klien (ges. dritter in der ADAC Formel BMW Meisterschaft 2001) und Reinhard Kofler (ADAC Formel BMW JUNIOR Meister 2001) an der ital. Formel Renault Winter-Meisterschaft teil. Beide starten für das italienische Team JD Motorsport.

Samstag 15-12-2001 / Zeittraining 1+2 / 30 Teilnehmer
Zeittraining 1: Strömender Regen ca. 5° C
Zeittraining 2: Kein Regen aber nasse Fahrbahn

Ein heftiger Unfall von Christian Klien sorgt im Freien Training für Aufregung. Beim Beschleunigen auf die Zielgerade, drehten plötzlich die Antriebsräder durch und das Heck brach aus. Klien versuchte noch gegenzusteuern, schlug aber im nächsten Moment in die Reifenstapel ein. Der Junior blieb zwar gottlob unverletzt, an seinem Boliden entstand allerdings ein beträchtlicher Schaden.

Das Auto konnte fürs erste Zeittraining nicht repariert werden und so musste er sich beim ersten Lauf am Sonntag ganz hinten aufstellen. Gerade fürs zweite Zeittraining wurde der Bolide dann doch fertiggestellt, ohne Fahrwerksabstimmung reichte es für die dritte Position.

Auch für Reinhard Kofler war das 1. Zeittraining frühzeitig beendet. Bei etwa der Hälfte der Trainingszeit rutschte er ins Kiesbett und konnte sich nicht mehr befreien. Reinhard Kofler startete beim ersten Rennen aus der 9. Position und beim zweiten Rennen aus Position 6.


Rennen 1 16-12-2001 11:00
Fahrbahn trocken, sonnig mit 4° C.

Nach dem turbulenten Zeittraining am Samstag hatte sich die Wettersituation stark verbessert. Ein Start–Ziel–Sieg im ersten Lauf für den Schweizer Jani Neel mit dem ebenfalls aus der Schweiz stammenden Jenzer Motorsport Team beendete die Pechsträhne des 18-Jährigen. Bis dato konnte Neel fast kein Rennen im Formel Renault Eurocup 2001 ohne Ausfall beenden. Mit dem Jenzer Team möchte Jan Neel den Formel Renault Eurocup 2002 gewinnen, oder zumindest unter die ersten Drei fahren. Für die Österreicher reichte es leider zu keinem Stockerlplatz.

Ergebnis
1.) Jani Neel (CH) Jenzer Motorsport Gesamtzeit: 27:18,351
2.) Toni Vilander (FIN) Durango Formula Gesamtzeit: 27:21,463
3.) Alessandro Pier Guidi (I) Birel Formula Gesamtzeit: 27:24,994


Rennen 2 16-12-2001 11:00
Fahrbahn trocken, sonnig mit 4° C.

Im zweiten Lauf fuhr der 18-Jährige Red-Bull-Junior Christian Klien einen tollen Sieg heraus. Aus der 3. Position ins Rennen gegangen, setzte sich Klien mit einem guten Start an die 2. Position. Angegriffen vom Meisterschaftsführendem Roberto Streit (BRA) behauptete der Österreicher seine Position und überholte den Führenden Jani Neel bereits in der 3. Runde und fuhr den Sieg vor Schweizer Jani Neel und dem Brasilianer Roberto Streit sicher nachhause.

Ergebnis
1.) Christian Klien (A) GD Motorsport Gesamtzeit: 27:43.432
2.) Jani Neel (CH) Jenzer Motorsport Gesamtzeit: 27:43,651
3.) Roberto Streit (BRA) CRAM Competition Gesamtzeit: 27:45,590

Die Wintermeisterschaft 2001 gewinnt Roberto Streit mit 92 Punkten vor Jani Neel mit 85 Punkten und Christian Klien mit 75 Punkten.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

F1-Pause: Wer profitiert

Neue Formel-1-WM ab Miami?

Die Formel 1 macht zwischen den Rennen in Japan und Miami eine fünfwöchige Pause: Welche Teams am meisten profitieren - und welche Teams darunter leiden

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende