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Manfred Stohl im Interview

Österreich´s Rallye-Ass über den Testtag mit dem Hyundai-Werksteam, und welche Optionen für die WM-Saison 2002 zur Diskussion stehen.

Bernhard Eder

"Der Test hat großen Spaß gemacht!"

Manfred Stohl ist nach der RAC-Rallye gleich in England geblieben und hat am Montag auf einer alten RAC-Sonderprüfung in Wales einige Kilometer mit dem Hyundai Accent WRC abgespult.

"Der Test war ein erstes Kennenlernen, sowohl was das Auto als auch was die Leute von Hyundai betrifft", so Stohl im Gespräch mit Motorsport.at. "Ich muss sagen, ich habe ein sehr gutes Gefühl gehabt. Der Accent ist sehr angenehm zu fahren, meiner Meinung nach hat das Auto großes Potential."

"Insgesamt bin ich etwa 40 SP-Kilometer gefahren, mit im Auto dabei ein Hyundai-Ingenieur. Es ist immer etwa 4, 5 Kilometer sehr flott dahingegangen, dann haben wir jeweils gestoppt und kurz analysiert."

Alles in allem zieht Stohl ein positives Fazit des Testtages. "Ich denke, ich habe den Hyundai-Technikern, die ja eine Ahnung von der Materie haben, gezeigt, was der Rallye-Pilot Manfred Stohl drauf hat."

"Schwer zu sagen, ob aus der Sache was wird, die Engländer zeigen bekannterweise wenig Emotion. Natürlich erhoffe ich mir, dass für die Saison 2002 ein Deal zustande kommt, möglicherweise klappt´s auch erst für 2003."

Welche Optionen gibt´s sonst noch? "Priorität haben für mich nächstes Jahr auf alle Fälle Einsätze mit einem WRC. Neben Hyundai wären z.B. Ford oder Peugeot interessante Möglichkeiten, oder aber auch das Toyota Corolla WRC, mit dem ich heuer einige Läufe in der ÖM bzw. DM bestritten habe."

Und die Super 1600-WM? "Ist natürlich auch eine Option, wenn´s auch heuer nicht so besonders gut gelaufen ist. Aber ich habe einige sehr interessant klingende Super-1600-Angebote."

Soundfile Manfred Stohl

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