MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Punkte waren zum Greifen nahe

Uwe Alzen münzt die Pole Position in einen Sieg vor Aiello und Schneider um, Karl Wendlinger nach unverschuldetem Dreher nur 12.

Kleines Erfolgserlebnis für Karl Wendlinger beim siebenten Lauf zur DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) auf dem Nürburgring: Im Quali-Rennen von Position 10 aus gestartet, zeigte der Tiroler mit seinem Abt-Audi TT-R eine sehr ansprechende Leistung, machte trotz vorsichtigem Start eine Position gut, überholte dann den Wahl-Österreicher Manuel Reuter sowie Thomas Jäger und landete nach einem Dreher von Alain Menu an der ausgezeichneten sechsten Stelle, schuf sich damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Hauptrennen.

Dort hielt er sich am Start aus allem heraus, lieferte sich im Anschluss aber ein sehenswertes Duell mit Titelverteidiger Bernd Schneider um Platz 6, ehe eine Unachtsamkeit eines Streckenpostens (er zeigte in der Schikane nicht an, dass die Piste rutschig war) sowohl dem Kufsteiner als auch seinem Teamkollegen Mattias Ekström und auch Joachim Winkelhock zum Verhängnis wurde: Alle drei Piloten rutschten aus, drehten sich und vergaben damit alle Chancen auf Punkte. Wendlinger fiel auf Rang 17 zurück, machte anschließend zwar einige Ränge gut, mehr als Platz 12 war aber nicht möglich.

„Der Tag hat für mich heute eigentlich sehr gut begonnen. Das Quali-Rennen war total in Ordnung, wobei ich dabei erneut die Bestätigung bekam, dass ich ganze vorne mitfahren kann“, sagt Karl Wendlinger, der sich mit dieser guten Vorstellung natürlich auch Selbstvertrauen für das Hauptrennen holte: „Da war ich vom Speed her auch schneller als Bernd Schneider. Leider ist es auf dem Nürburgring ganz, ganz schwer zu überholen. Wäre ich an ihm vorbeigekommen, wäre es vielleicht gar nicht zu diesem Zwischenfall gekommen. Aber das nützt mir halt nichts. Jetzt gilt meine ganze Konzentration der Vorbereitung auf mein Heimrennen Anfang September auf dem A1-Ring in Spielberg.“

Mann des Tages war Mercedes-Pilot Uwe Alzen, der sowohl das Quali-, als auch das Hauptrennen für sich entschied. Abt-Audi-Pilot Laurent Aiello landete vor Bernd Schneider auf Rang zwei und baute damit seine Führung in der Gesamtwertung aus.

In der Gesamtwertung führt nach sieben Läufen der Franzose Laurent Aiello (Abt-Audi TT-R) mit nunmehr 68 Punkten, dahinter folgt Titelverteidiger Bernd Schneider (Mercedes CLK) mit 38 Zählern vor Matthias Ekström (Abt-Audi TT-R/29). Karl Wendlinger(Abt-Audi TT-R) liegt mit drei Punkten an der 13. Stelle.

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Nürburgring

- special features -

Weitere Artikel:

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

GP von Monaco: 2. Fr. Training

Ferrari wieder doppelt vorn

Ferrari belegte wie im ersten Training die ersten beiden Plätze, während Mercedes nicht über die Positionen vier und fünf hinauskam - Frühes Aus für Lando Norris

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.