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Hauptsache Ferrari

Der ehemalige Prost-Pilot fühlt sich geehrt, die Saison 2002 als Testpilot für die Scuderia zu verbringen.

Eva Braunrath

Anfang September letzten Jahres hielt die Formel 1-Welt den Atem an, als Luciano Burti in Spa kurz vor Eau Rouge von der Strecke abkam. Der damalige Prost-Pilot entrann nur knapp dem Tod, inzwischen sind die Erlebnisse aber gut verarbeitet und Burti freut sich auf seine neue Aufgabe als Testpilot bei Ferrari.

„Ich finde, ich habe damals großes Glück gehabt“, lässt der Brasilianer den Crsh nocheinmal Revue passieren. „Dass ich immer noch am Leben bin verdanke ich der Sicherheitszelle meines Prost-Boliden, die die Wucht des Aufpralls in die Reifenstapel absorbiert hat. Andererseits hatte ich auch das Glück, dass ich die Reifen so getroffen habe, dass sie mich nicht umgebracht haben.“

Die schweren Kopfverletzungen, die sich Burti bei seinem Horror-Crash zugezogen hat, gehören inzwischen glücklicherweise der Vergangenheit an. Nun stehen die ersten Testfahrten für seinen neuen Arbeitgeber Ferrari unmittelbar bevor. Der vermeintliche Abstieg vom Grand Prix-Piloten zum Testfahrer macht dem 26-Jährigen alles andere als Probleme.

„Jeder Pilot möchte irgendwann einmal für Ferrari fahren“, so Burti. „Für mich ist ein Traum wahr geworden. Das Auto ist unglaublich und das Team ausgesprochen gut – nicht nur technisch betrachtet, sondern ebenso von der menschlichen Seite her. Ich kann nur wiederholen, dass dieser Job eine fantastische Erfahrung für mich ist.“

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