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"Es kommt darauf an, was die Stoppuhr sagt"

Im Rahmen des Jaguar-Launchs warnt der Spanier davor, dass erst die Testfahrten das wahre Potential des neuen R3 zeigen werden.

Michael Trawniczek

Bei der offiziellen Enthüllung des neuen Jaguar R3-Cosworth im britischen Milton Keynes erklärte der spanische Jaguar-Pilot Pedro de la Rosa, das Team müsse sich weiterentwickeln und Fortschritte erzielen.

Auf den neuen R3 angesprochen, sagte de la Rosa: "Seien wir doch ehrlich. Ich denke, unser Ziel sollte ein gewisser Fortschritt sein und im Moment ist es unmöglich einzuschätzen, wie groß dieser Fortschritt ist - weil ich den R3 noch nicht getestet habe."

Auf den optischen Eindruck möchte sich der Spanier nicht verlassen: "Die Dinge, die ich gesehen habe, machen einen guten Eindruck - aber das ist alles Theorie, und manchmal funktioniert diese Theorie dann auf der Strecke einfach nicht. Die Ingenieure haben hart gearbeitet. Das Auto sieht anders und auch leichter aus, die Einzelteile wirken durchdachter - aber mehr kann ich im Moment nicht sagen. Denn am Ende kommt's darauf an, was die Stoppuhr sagt..."

De la Rosa steht vor seiner ersten vollen Saison als Stammpilot bei den "Raubkatzen": "Ich denke, es ist jetzt viel ruhiger im Team geworden. Es fühlt sich an wie die Ruhe nach dem Sturm. Niki Lauda ist der Teamchef, Gunther Steiner ist der Teammanager. Jeder weiß, wer der Boss in diesem Team ist. Und alle im Team fühlen diese innere Ruhe - das ist gut, weil es uns die Konsistenz gibt, die wir brauchen..."

(c) Formel1.at/Haymarket

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