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"Ich wollte nichts riskieren"

Manfred Stohl fuhr am Wochenende auf Einladung die EM-Rallye Madeira, im Gespräch mit motorline.cc zieht der Wiener Bilanz.

Manfred, du hast die Madeira-Rallye an der 5. Position beendet, bist du damit zufrieden?

Meine Vorgabe war ein Platz unter den Top-Fünf, den habe ich auch erreicht. Am ersten Tag lief es eigentlich recht gut für mich, trotz der schwierigen und wechselnden Verhältnisse. Leider kam dann ein Reifenschaden und ich habe viel Zeit verloren.

Eine Aufholjagd hast du aber nicht gestartet, oder?

Am 2. Tag war es dann trocken und die Kontrahenten fuhren ein immens hohes Tempo. Nachdem ich das Auto heil ins Ziel bringen und keinen schlechten Eindruck hinterlassen wollte, ging ich kein Risiko mehr ein, sondern gab mich mit dem 5. Platz zufrieden.

Du bist das erste Mal in einem Peugeot 206 WRC gefahren, kannst du uns die Unterschiede zum Ford Focus WRC erklären?

Das Level der WRC’s ist bereits dermaßen hoch, dass die Unterschiede nur minimal ausfallen. Mein Ford hat zum Beispiel mehr High-Tech, Schalter und Knöpfe an Bord als der Peugeot, den ich auf Madeira gefahren bin.

Als nächstes steht für dich die WM-Rallye Deutschland auf dem Programm, gibt’s da vorher noch Tests?

Eigentlich nicht, wir werden lediglich den Shakedown zur Vorbereitung nutzen. Was die Erwartungen betrifft, so bin ich mir darüber selbst etwas im Unklaren, ich denke aber, dass die Streckenführung dem Ford entgegenkommen sollte, aber warten wir’s ab. Ich werde jedenfalls vom ersten Meter an voll attackieren.

Ergebnis Rallye-Madeira

Pos. Fahrer/Beifahrer Fahrzeug Abstand
1 Andrea Aghini
Loris Roggia
Peugeot 206 WRC 03:02:15,2
2 Miguel Campos
Carlos Magalhães
Peugeot 206 WRC 00:00:12,1
3 Renato Travaglia
Flavio Zanella
Peugeot 206 WRC 00:01:32,9
4 Henrik Lundgaard
Freddy Pedersen
Subaru Impreza WRC 00:04:07,3
5 Manfred Stohl
Ilka Petrasko
Peugeot 206 WRC 00:05:13,9
6 Janusz Kulig
Jaroslaw Baran
Ford Focus WRC 00:10:36,7
7 Olivier Burri
Christophe Hofmann
Toyota Corolla WRC 00:11:49,3

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