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Phoenix: WM-Traum 2002 ausgeträumt

Der Oberste Gerichtshof in London hat bestätigt, dass Charlie Nickerson's Team nicht an der Formel 1-Weltmeisterschaft 2002 teilnehmen darf...

Bernhard Eder

Ende mit Schrecken für Nickerson

Der Formel-1-Traum von Charles Nickerson ist ausgeträumt - zumindest für 2002. Nach einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in London hat es der britische Geschäftsmann, der mit den um 1 Million Dollar erworbenen "Prost-Überresten" in die laufenden Saison einsteigen wollte, schwarz auf weiß: sein Phoenix-Team gilt nicht als Nachfolger des liquidierten Prost-Rennstalls.

Damit schloss sich das Gericht der FIA-Sichtweise an, wonach Nickerson mit dem Kauf der 2001er-Prost-Boliden nicht die Startberechtigung der Franzosen für 2002 miterworben habe. Phoenix gilt als neuer Bewerber, der laut FIA-Statut 48 Millionen Dollar Kaution hinterlegen müsste, falls er an der F1-Weltmeisterschaft teilnehmen möchte.

Für Charles Nickerson wird die Groteske um sein Team, das nur auf dem Papier existiert, schön langsam teuer: Nicht nur, dass er eine Million Dollar für F1-Boliden ausgegeben hat, die jetzt nutzlos in der Garage stehen, wurde er vom Londoner Obersten Gerichtshof auch noch dazu verurteilt, die Kosten des eben abgeschlossenen Verfahrens zu zahlen.

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