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Marko wirft das Handtuch

Der Grazer Rennstallbesitzer Helmut Marko wird nächstes Jahr nicht mehr Teamchef des Red Bull Juniorteams in der Formel 3000 sein.

Manfred Wolf

Der Grund dafür liege auf der Hand, so der Ex-Rennfahrer: „Wir haben unsere Ziele – Platz drei in der Fahrer- bzw. Konstrukteurswertung – einfach nicht erreicht. Damit wird es 2003 kein Formel 3000 Team mehr in der Meisterschaft geben, ich verkaufe.“

Zwei Runden vor Schluss der Formel 3000 Meisterschaft liegt das Team nur auf Platz sechs, Patrick Friesacher in der Fahrerwertung nur auf Rang acht.

Nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren scheint das dem konsequenten Teamchef Marko zu wenig zu sein 1996 und 1997 wurden die Marko-Piloten Jörg Müller (96) und Juan Pablo Montoya (97) jeweils Zweite der Meisterschaft.

Der Rückzug von Marko könnte für die Karriere von Patrick Friesacher problematisch sein. Der von Red Bull unterstützte Kärntner muss sich für nächstes Jahr nach einem anderen Team umsehen.

Weniger Sorgen muss man sich um Helmut Marko machen. Wie er selbst betont, hat er „genug andere Agenden zu erledigen“. Ob er dem Motorsport erhalten bleibt, ließ Marko vorerst noch offen.

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