MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Lietz und Schärf bilden das neue Palfinger-F3-Team

Die beiden Niederösterreicher Richard Lietz und Marco Schärf treten die Nachfolge des Tirolers Norbert Siedler im Palfinger-F3-Team an.

Nach dem bereits vor einigen Wochen kolportieren Wechsel Norbert Siedler’s zu „Swiss Racing“, stehen nun die Nachfolger des Tirolers beim Palfinger F3 Racing Team, das dem prestigeträchtigen Formel 3 Championat weiterhin als Talenteschmiede erhalten bleiben wird, fest. Es sind dies die beiden Niederösterreicher Marco Schärf und Richard Lietz.

Der Wiener Neustädter Marco Schärf geht mit voller Motivation in die Saison 2002, hat er doch nach einem durchwachsenen Einstiegsjahr 2001 heuer einiges zu beweisen. „Ich habe mich in den letzten Monaten abseits der Rennstrecken damit beschäftigt, ein neues Umfeld und damit mir auch eine neue Motivation zu schaffen“, so der 21jährige Großhandelskaufmann, der vor zwei Jahren immerhin die heimische Formel 3 Meisterschaft dominierte.

Dank der Unterstützung seines Sponsors Donau Chemie wechselt Schärf in ein neues Team, um gleichzeitig seine alte Erfolgsmannschaft aus dem Jahr 2000 unter der Leitung von Cheftechniker Sepp Sevignani um sich zu scharen. Der brandneue Opel-Dallara F302, mit dem der Niederösterreicher die diesjährige Meisterschaft bestreiten wird, soll noch in dieser Woche überstellt werden.

Richard Lietz (im Bild mit Teamchef Franz Binder) hingegen gibt 2002 sein Debüt in der Internationalen Deutschen Formel 3 Meisterschaft. Schon im Herbst gab es die ersten Kontakte zum Tiroler Palfinger Formel 3 Team. Für Richard Lietz war nach seinem Sieg beim Formel BMW ADAC Meisterschaftslauf auf dem Eurospeedway und den erfolgreichen Tests im Herbst eines klar:

"Mein großes Ziel ist die Formel 3. Die internationale Deutsche Formel 3 Meisterschaft gilt als DIE Talenteschmiede im Rennsport weltweit. Fahrer aus 13 verschiedenen Nationen werden am Start sein. Formel 1 Stars wie Michael Schumacher und sein Bruder Ralf, Alexander Wurz, Heinz Harald Frentzen, Jarno Trulli oder Nick Heidfeld sind durch den Pulverdampf dieser Rennserie gegangen.“ Richard Lietz wird zum Einstieg einen Dallara F300 Baujahr 2000 in der inoffiziellen B-Meisterschaft pilotieren.

Teamchef Franz Binder: "Wir haben Richard schon länger beobachtet und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm. Unser Ziel ist, Richard innerhalb der nächsten 2 Jahre behutsam an die Spitze heranzuführen."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Helmut Marko: Abschied bahnt sich an

Marko und Red Bull: Zeichen stehen auf Abschied

Helmut Marko steht vor dem Rückzug aus seiner Funktion als Motorsport-Berater von Red Bull in der Formel 1 - trotz eines ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrags

Automobil-Weltverband FIA und die Formel 1 haben aktuelle Renderings der neuen Boliden für die Saison 2026 veröffentlicht - Auch einige Begriffe haben sich geändert

Liam Lawson wird bei den Racing Bulls 2026 eine weitere Chance erhalten und einen neuen Teamkollegen bekommen: Arvid Lindblad gibt sein Formel-1-Debüt

Mintzlaff: "War sein Wunsch"

Helmut Marko hört auf als Red-Bull-Berater

Red Bull gibt bekannt: Helmut Marko beendet seine Rolle als Motorsport-Berater zum Jahresende - Für Marko ist "der richtige Moment gekommen"