MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Eine passable Leistung bieten

Das Ziel von Franz Berndt vor den letzten beiden Saisonrennen in Oschersleben ist klar: „Eine verkorkste Saison mit einer passablen Leistung ausklingen lassen!“

Der Motopark in Oschersleben ist am Wochenende Schauplatz des großen Saison-Finales in der Deutschen Formel Renault Meisterschaft. Heißt auch für Franz BERNDT das letzte Antreten in diesem Jahr.

Für den 18jährigen zwei Läufe, die er sehr ernst nimmt. Der Grund: „Es war heuer eine durch und durch verkorkste Saison für mich. Zum einen die Umstellung vom Formel Ford zum Formel Renault, dann die langwierigen Probleme bei den Fahrwerks-Abstimmungen und dann auch noch der schwere Unfall bei den Testfahrten auf dem Salzburgring“, zieht der regierende österreichische Formel Ford-Meister eine erste nüchterne Bilanz.

Aus all diesen Gründen heraus möchte Berndt am Wochenende die Saison mit einer passablen Leistung ausklingen lassen: „Oschersleben ist jene Strecke, wo ich heuer am meisten gefahren bin. Deshalb kenne ich auch den Kurs schon sehr gut und habe mir auch einiges vorgenommen.“ Heißt im Klartext: „Zweimal in die Punkteränge zu fahren, und jeweils so weit als möglich nach vorne kommen.“

Berndt kann in diese beiden Rennen ganz ohne Druck gehen: „2002 war für uns alle ein echtes Lernjahr. Und ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass wir alle sehr viel gelernt haben“, sagt Ulrich Pahl, Geschäftsführer von Berndts Rennstall „RaceTec Engineering“.

Für die kommende Saison sind die Weichen bereits gestellt: „Wir werden auch 2003 mit Franz Berndt die Deutsche Formel Renault Meisterschaft bestreiten und möglicherweise auch ein zweites Auto einsetzen. Eine definitive Entscheidung darüber sollte in den nächsten Wochen fallen“, erklärt Pahl.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel Renault: Vorschau Oschersleben

Weitere Artikel:

Emil-Frey-Team liefert Überraschung

Pinker Ferrari in der DTM!

Wieso der Emil-Frey-Ferrari in der DTM-Saison 2026 plötzlich pink ist, welcher Hochkaräter Jack Aitken nachfolgt und was aus dem geplanten dritten Auto wird

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

GruppeM Racing gewinnt erstmals das Bathurst 12 Hour - Wildes Rennen mit Horrorcrash, Känguru-Kollision und kontroversen Szenen