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Der Druck ist groß...

Wie Achim Mörtl seine Subaru-Werkseinsätze sieht und wie er seine Chancen für 2003 einschätzt, lesen Sie hier.

Achim Mörtl & Co Klaus Wicha als Werksfahrer bei Subaru - klingt unglaublich - ist aber wahr. Wie kam es zum Engagement?

Der Kontakt zu Subaru/Prodrive liegt schon länger zurück. 1999 konnte ich mit dem Prodrive-Team den Staatsmeistertitel in Österreich gewinnen. Im Jahr 2000, mit Sicherheit das schwierigste Jahr meiner bisherigen Karriere, wurde von Seiten der Promotor Rennsport Management AG der Kontakt zu mir geschlossen und bereits Vorbereitungen für die weitere Karriere gesetzt.

Die WM-Saison 2001 wurde auf einem von Prodrive eingesetzten Subaru-WRC absolviert. Im Jahr 2002 wurde der Wechsel zu Grifone/Peugeot Sport durchgeführt und die erste Hälfte der Saison bestritten.

Parallel zu unseren Aktivitäten wurden wir, aufgrund der Leistungen bei den Asphaltläufen, vom Subaru World Rallye Team / SWRT kontaktiert, woraufhin der erneute Wechsel zu Subaru zustande kam.

Wie sieht das Programm für Dich und Deinen Co Klaus Wicha im Detail aus?

Vier Rennen sind vorgesehen. Wobei wir im Rahmen der beiden Asphalt-Läufe, in Deutschland- und bei der San Remo Rallye, den Status als nominierte Fahrer "point scoring Driver" erhalten. Dieser Status berechtigt erreichte Punkte des Fahrers auch für die Wertung der Konstrukteure heranzuziehen. Im Rahmen des Schotterlaufes in Neuseeland starten wir im Werksteam ohne nominierten Status und werden voraussichtlich in Australien wieder als "point scoring Driver" eingesetzt.

Anschließend werden die internen Teamvorgaben von SWRT-Principal David Lapworth beurteilt und über die Saison 2003 entschieden.

Das heißt, es lastet eine Menge Druck auf Euch?

Im Grunde genommen schon. Jedoch ist es ein positiver Druck. Wir können auf einer sehr professionellen Ebene mit dem Subaru World Rally Team zusammenarbeiten. Erhalten vom Team eine interne Messlatte vorgelegt und werden versuchen diese zu erreichen. Die Bewertung des Erfolges liegt ausschließlich bei Subaru.

Wie ist diese "Messlatte" angesetzt?

Das Team geht sehr analytisch an das Projekt heran. Neben der Grundsatzeinschätzung "erste Rallye im Werksauto" werden unterschiedlichste Komponenten für die Vorbereitung und Umsetzung in Deutschland herangezogen. Aufgrund der zwischenzeitlich durchgeführten Finnland Rally, werden wir, bedingt durch das komprimierte Programm, kaum testen können. Dieser Umstand ist dem Team bewusst. Somit wird im Rahmen der Deutschland-Rallye versucht werden auf bestmöglichem Niveau zu fahren. Werden genug Sonderprüfungskilometer bei der Deutschland-Rallye absolviert, so werden wir bei der San Remo Rallye sicherlich noch offensiver agieren.

Was sagen die beiden Fahrer-Teamkollegen Tommi Makinen und Petter Solberg zu Deiner Verpflichtung?

Die beiden sind 100%ige Profis, die sich vorwiegend auf sich selbst konzentrieren. Bei unserem ersten Kontakt haben Sie uns gratuliert. Während der Testtage in Deutschland wurden bereits gewisse Erfahrungswerte ausgetauscht. Im Grunde genommen bist Du im Rallyesport auf Dich mit Deinem persönlichen Team wie Beifahrer usw. alleine gestellt. Es zählt nur die erbrachte Leistung!

Wie läuft die Arbeit mit Deinem deutschen Co-Piloten Klaus Wicha?

Für die relativ kurze Zeit der Zusammenarbeit haben wir uns schon sehr gut auf einander abgestimmt. Nun heißt es auch in der Eliteliga einen professionellen Job zu liefern. Wir sind zuversichtlich und können im Grunde genommen nur gewinnen.

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