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Mörtl baut erneut auf Peugeot

Achim Mörtl gibt heuer auf einem Peugeot 206 WRC bei 10 WM-Läufen Gas, im Interview mit motorsport.at verrät er interessante Details.

Wie bereits seit geraumer Zeit bekannt ist, bleibt Achim Mörtl der Rallye-WM auch 2002 treu, allerdings wechselt er seinen fahrbaren Untersatz. Der Kärntner steigt wie schon in der Saison 2000 in ein Peugeot 206 WRC, im Interview mit motorsport.at spricht Achim über die Hintergründe und die Erwartungen an die kommende Saison.

Du hast im vergangenen Jahr im Subaru-Allstars-Team ganz gute Leistungen an den Tag gelegt, wieso wechselst Du dennoch die Marke?

Die Sache ist ganz einfach, mit Subaru hätte ich lediglich 6 WM-Läufe fahren können, im Peugeot kann ich 10 - Korsika, Spanien, Zypern, Griechenland, Finnland, Deutschland, Italien, Neuseeland, Australien und England - absolvieren. Ich möchte aber festhalten, dass ich mich nicht im Bösen von Subaru getrennt habe, man hat meine Entscheidung dort auch verstanden.

Du hast ja in der österreichischen Staatsmeisterschaft 2000 ein durchwachsenes Jahr auf dem Peugeot 206 WRC erlebt, dennoch vertraust Du wieder diesem Auto?

Das lässt sich nicht wirklich vergleichen, die Voraussetzungen waren damals anders, nicht so professionell wie mit Grifone in der WM, das Auto war in Österreich nicht unbedingt am letzten Stand. Dazu kamen dann auch noch die Unfälle, das bremst so ein Projekt natürlich noch mehr.

Wenn Du den Subaru mit dem Peugeot vergleichst, wo liegen die Unterschiede?

Der Subaru ist gutmütiger als der Peugeot. Der 206er hat dafür einen bissigeren Motor, wenngleich das Fahrverhalten etwas heikler ist.

Du hast letzte Woche in Italien getestet, wie lautet das erste Resümee?

Die Bedingungen waren schwierig, die Fahrbahn war immer feucht. Das optimale Setup für die Korsika-Rallye haben wir daher noch nicht. Am Donnerstag und Freitag werden wir aber auf Korsika testen, da erhoffe ich mir noch einiges.

Wie sind Deine Erwartungen an die Saison?

Das ist schwierig zu sagen, da das der erste Einsatz mit diesem Auto ist. Ein Platz unter den Top-Ten wäre auf Korsika natürlich toll, aber das hängt natürlich auch zu einem guten Teil davon ab, wie viele der Werks-Autos durchkommen.

Unser Ziel ist es jedenfalls, 2002 weiter an Erfahrung zu gewinnen und ansprechende Resultate zu erzielen.

Ein Wort noch zu Deinem neuen Beifahrer, statt Stefan Eichhorner sitzt nun Klaus Wicha neben Dir, weshalb der Wechsel?

Stefan bleibt weiterhin im Team, er wird sich künftig um die Koordination kümmern, eine immens wichtige Position. Zudem wird Stefan gemeinsam mit Raimund Baumschlager die Schotterspion-Crew bilden. Mit Klaus Wicha habe ich einen sehr erfahrenen Mann an meiner Seite, die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut.

Wird man Dich heuer auch in Österreich in Action sehen?

Nein, das ist derzeit kein Thema.

Danke für das Gespräch und alles Gute!

Soundfile Achim Mörtl

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