MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Respekt

Für Herwig Hüfinger und Andreas Schindlbacher bedeutet die Lavanttal-Rallye Neuland, Respekt vor der Streckenführung ist angebracht.

„Uijuijuij.“ Das war nicht nur einmal der Kommentar von Herwig Hüfinger und Andreas Schindlbacher beim Besichtigen der berühmten Sonderprüfungen rund um die Lavanttal-Metropole Wolfsberg.

„Die Pirelli-Lavanttal-Rallye ist für uns eine ganz besondere Herausforderung, weil wir hier noch nie am Start waren“, meint Herwig. „Besichtigen konnten wir schon und da ist uns schnell klar geworden, daß hier der Aufschrieb 100% passen muss. Die Sonderprüfungen sind mehr als nur ‚sehr anspruchsvoll‘.“

Ein bisschen im Stress sind allerdings die Mechaniker, denn beim Öffnen des Getriebes am Peugeot 306 GTI hat sich herausgestellt, dass dieses wirklich völlig kaputt ist und man ein neues bestellen muss. Da man über ein sehr starkes Mechaniker-Team verfügt, ist man jedoch sicher, mit den Arbeiten rechtzeitig fertig zu werden: „Die Osterfeiertage sind insofern fast ein Glücksfall für uns, weil wir etwas mehr Zeit haben. Schließlich hat jeder von uns auch noch einen Beruf.“

Was das Team ärgert, ist die Startnummer 51. Natürlich, man war im Lavanttal noch nicht am Start, aber man wurde vom Veranstalter hinter viele Teams eingereiht, die man selbst ohne 1. Gang bei der Burgenland-Rallye sicher im Griff hatte und denen man ordentlich Zeit abnehmen konnte.

„Der Zustand der Straßen verbessert sich ja nicht, wenn man eine höhere Nummer hat. Im Gegenteil, es wird immer mehr Schotter herausgeschaufelt. Und es ist ja auch so: Im vergangenen Jahr hat es am ersten Tag etliche Sonderprüfungs-Abbrüche gegeben. Sollte es in diesem Jahr wieder so sein und das knapp vor uns passieren, wird das ein erheblicher Nachteil sein, da uns das sicher enorm Zeit kosten wird. Wir können nur auf Holz klopfen, das diesmal alles glatt geht. Am Samstag werden wir uns schon entsprechend nach vor gearbeitet haben.“

Als schärfste Konkurrenten schätzt das Team Burgenland-Sieger Christian Lippitsch (VW Golf 3) und Lokalmatador Heinz Jakobitsch (wegen dessen Ortskenntnissen) ein: „Trotzdem sind wir überzeugt, um den Sieg in der Formel 2-Wertung mitspielen zu können. Nach dem Ausfall im Burgenland ist das auch dringend notwendig.“

News aus anderen Motorline-Channels:

Rallye-ÖM: Pirelli-Lavanttal

Weitere Artikel:

MotoGP 2026: KTM & Tech3

KTM und Tech3 enthüllen die RC1

Mit vier Fahrern, zwei Teams und der weiterentwickelten RC16 will KTM 2026 den nächsten Schritt machen - Nicht nur bei den Fahrern bleibt man sich treu

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

Auch Haas hat sein neues Formel-1-Auto bereits vor dem Barcelona-Test erstmals auf die Strecke geschickt - Oliver Bearman spulte in Fiorano die ersten Kilometer ab

MotoGP 2026: Aprilia

Aprilia enthüllt RS-GP26

Aprilia Racing startet 2026 nicht nur mit neuer Optik, sondern mit dem Selbstverständnis eines Titelanwärters in die neue MotoGP-Saison