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"So könnte es weitergehen"

Ron Dennis äußert sich nach dem Sieg gemäßigter zu den neuen Regeln, der neue McLaren soll dem Ferrari F2003-GA ein ebenbürtiger Gegner sein.

Im Siegesrausch sieht so vieles wieder besser aus. Nach diesem Motto scheint auch McLaren Teamboss Ron Dennis zu verfahren, der nach dem eher enttäuschenden Qualifying von gestern noch zur öffentlichen Kritik am Tankverbot nach dem Einzelzeitfahren am Samstag aufrief, heute nach dem Sieg seines Schützlings David Coulthard jedoch nicht mehr alle Regeln, welche er zusammen mit Frank Williams kritisiert hatte, als schlecht empfindet.

„Es ist wichtig sich nicht gegen die Änderungen und den Wandel zu wehren, wir sind mit allem mehr als zufrieden, aber hoffentlich können wir das Spektakel durch weitere Überlegungen zu den Änderungen noch einmal verbessern,“ wird Dennis, der seine Verbesserungsvorschläge nach den ersten drei Rennen bei einem von der FIA angesetzten Meeting vorbringen möchte, von unseren britischen Kollegen von Autosport zitiert.

„Ich sage auch weiterhin, auch wenn mir nur wenige Leute wirklich zuhören, dass wir ein stabiles Reglement brauchen,“ fuhr Ron jedoch noch einmal im üblichen Ton fort. „Dies gibt uns die Möglichkeit zu Ferrari aufzuschließen und man erhält viel engere Rennen. Ich glaube, dass die Qualifikation, die wirklich mehr Spektakel gebracht hat, noch etwas Feintuning vertragen könnte.“

So würde der Boss der Silberpfeile, wie viele andere auch, gerne wieder ein echtes Qualifying mit fast leeren Tanks erleben, als das von taktischen Spielchen geprägte Samstagsqualifying, welches wir an diesem Wochenende bestaunen durften. „Ich persönlich würde das Samstags-Qualifying gerne wieder als reines Qualifying mit Qualifying-Tankinhalten sehen, um dem Ganzen etwas mehr Bedeutung zu geben – ich denke so denken die Meisten darüber.“

Ob auch die Meisten seine mittlerweile sehr optimistische und euphorische Meinung im Bezug auf die nächsten Rennen teilen ist allerdings fraglich. „Unser neues Auto wird in ein paar Rennen eingeführt werden und sollte dem neuen Ferrari ebenbürtig sein,“ so Dennis. „In der Zwischenzeit würden wir uns freuen weiterhin solche Ergebnisse wie heute zu erzielen…“

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