MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

„Wir hätten nicht anders gehandelt“

Der scheidende BMW-Motorsportdirektor zeigt Verständnis für die Scuderia in der Reifenfrage: „Wir hätten umgekehrt auch nicht anders gehandelt.“

Ferrari bekam nachdem bekannt wurde, dass sie den Reifeneklat um die Michelin-Pneus durch eine Beschwerde bei der FIA ausgelöst haben, in den letzten Tagen wieder einmal den schwarzen Peter zugeschoben und wurde beschuldigt eine verloren geglaubte WM abseits der Piste mit unfairen Mitteln gewinnen zu wollen.

Doch Teamchef Jean Todt fragte nun nicht zu Unrecht: „Was glauben Sie, was passiert wäre, wenn die Bridgestone-Reifen auf einem Ferrari zu breit gewesen wären? Glauben Sie, unsere Gegner hätten geschwiegen? Nein, sie hätten uns gekreuzigt, uns Betrug vorgeworfen und gefordert, dass man uns für alle Rennen disqualifiziert hätte, bei denen sie uns illegale Reifen hätten nachweisen können. Unsere Gegner sollen mal erklären, warum wir schlechte Verlierer sind. Wir haben nicht gegen die Wertung des Grand Prix in Budapest protestiert, obwohl wir das hätten tun können. Die Beweise lagen ja vor.“

Unerwartete Unterstützung erhielt der Teamboss der Scuderia hierbei aus dem gegnerischen Lager von BMW-Williams in Person des scheidenden Motorsportdirektors Gerhard Berger. „Ferrari hat Recht,“ so Berger gegenüber dem "Spiegel". „Wenn wir gewusst hätten, dass unsere Konkurrenten etwas haben, das vielleicht über dem Limit liegt, dann würden wir auch wollen, dass dies überprüft wird...“

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Bahrain-Test2: Tag 2

Mercedes vorne - Alonso stellt ab

Während Mercedes weiter den Ton angibt und Fernando Alonso drei Stunden vor Testende Feierabend hat, sorgt Ferrari mit seinem Heckflügel für Aufsehen

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird

Melbourne-Desaster: Honda vergrault?

Der fatale Umgang von Aston Martin mit Honda

Eigentlich sollte 2026 das Jahr von Lawrence Stroll werden - Doch nach dem Melbourne-Debakel sieht ein Experte die Beziehung zu Honda bröckeln

Verstappen mit neuer Kritik

"Das mache ich, wenn ich Mario Kart spiele"

Nach dem Formel-1-Saisonauftakt in Australien hat Max Verstappen noch einmal mit Kritik am neuen Reglement nachgelegt und einen Vergleich mit Mario Kart gezogen