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200 Millionen Euro für den A1-Ring

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz knausert nicht: Am A1-Ring werden 200 Millionen Euro investiert. Plus/minus 20 Prozent…

Schon seit ein paar Monaten steht fest, dass der Getränkehersteller Red Bull im Herbst offiziell den A1-Ring übernehmen und dort einen Themenpark errichten wird. Die Pläne für diesen Umbau nehmen nun langsam Konturen an.

Dass eine Motorsport- und Flugakademie ebenso entstehen soll wie eine private Universität beziehungsweise eine Fachhochschule und ein Hotelkomplex ist nicht neu, sehr wohl aber das geplante Investment, welches Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz dafür locker machen will. Mateschitz spricht von einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro – plus/minus 20 Prozent, wie er der 'Kleinen Zeitung' verriet…

"Bis zum Spätsommer, längstens Frühherbst wird die Projektplanung abgeschlossen sein", so Mateschitz, der ab 1. Oktober quasi offiziell "Herr des Rings" sein wird. Und er bestätigte: "Ursprünglich wollten wir Rennstrecke und restliche Bauten an zwei verschiedene Architekten vergeben, aber es macht mehr Sinn, das alles zusammenzuführen." Mit dem Entwurf wurde Günther Domenig betraut.

Domenig ist wohl einer der bekanntesten zeitgenössischen Architekten Österreichs. Oft umstritten, oft auch bejubelt - Domenig erhitzte in der Vergangenheit des Öfteren die Gemüter. Man darf also gespannt sein, was er sich für sein bis dato größtes Architekturprojekt einfallen lässt…

In gut drei Wochen findet auf dem A1-Ring der wahrscheinlich letzte Grand Prix statt, obwohl es noch keine formelle Absage von Bernie Ecclestone gibt. An eine Rückkehr der Königsklasse wird momentan nicht gedacht, weil die Regierung und alle weiteren zuständigen Behörden bisher wenig Engagement in diese Richtung gezeigt haben. Niki Lauda hat kürzlich sogar gesagt, ein Comeback des A1-Rings im Formel 1-WM-Kalender halte er für "ausgeschlossen".

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