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Solo für Siedler

Im Team von Superfund Zele-Racing musste Tuka Rocha sein Cockpit räumen, beim „Heimspiel“ am A1-Ring ist Siedler solo unterwegs.

Nachdem letzte Woche bei Tuka Rocha noch einmal kurz Hoffnung aufflackerte, ist seit vergangenem Freitag eines Gewissheit: Superfund Zele-Racing fährt in Österreich auf jeden Fall mit Norbert Siedler, nicht jedoch mit Tuka Rocha. Die Sponsorgelder des Brasilianers sind versiegt und der Dallara Nissan mit der Startnummer 15 wartet auf einen neuen Piloten.

Teamchef Michael Zele: „Wir wurden bis zuletzt von Tukas Management mit der Hoffnung gefüttert, dass sich vielleicht im letzten Moment doch noch etwas ergibt. Derzeit verhandeln wir mit einigen Piloten und wer weiß, vielleicht gibt es eine Überraschung. Sollte sich kein geeigneter Fahrer finden, dann werden wir nur mit Norbert Siedler die österreichische Ehre verteidigen. Es wäre natürlich für unsere Fans und Sponsoren eine herbe Enttäuschung, nur einen Superfund Zele-Racing Boliden beim Heimrennen zu sehen.“

Positiv ist die Stimmung vor dem 11 und 12 Saisonrennen auch bei Chefingenieur Harvey Spencer, der sich durch die im Frühjahr geleistete Testarbeit auf der Heimstrecke eine gute Performance erhofft:

„Durch die Tatsache, dass wir beim Testen ähnliche Bedingungen hatten, wie wir sie auch fürs Rennen in zwei Wochen erwarten, sollten wir gegenüber der Konkurrenz diesmal einen kleinen Schritt voraus sein. Der A1-Ring stellt hohe Ansprüche an das Setup und den Fahrer, da das Grip-Niveau auf der Rennstrecke relativ niedrig ist. Zudem ändert sich die Beschaffenheit der Strecke oft schlagartig mit den Wetterbedingungen, was oft in Zeitunterschieden von einer bis zwei Sekunden pro Runde resultiert.“

Auch Norbert Siedler hofft beim Heim-GP auf ein gutes Resultat: „Ich werde natürlich wie immer mein Bestes geben und hoffe, dass ich meinen Heimvorteil voll ausspielen kann. Natürlich würde ich mir wünschen, dass viele Fans zu unserer Unterstützung nach Spielberg kommen, damit Österreich einmal sieht, dass es außer der Formel 1, DTM und F3000 auch noch anderen erstklassigen Motorsport gibt.“

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