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„Habe sehr gute Erinnerungen an die Strecke!“

Nach einem guten Auftritt im Rahmenprogramm der Formel 1 am Hockenheimring freut sich Franz Berndt auf die Rennen in der Heimat.

Nach vier Rennen in Deutschland macht die Beru Top 10-Serie jetzt zweimal in Serie Station in Österreich. Los geht es am kommenden Wochenende auf dem Salzburgring, zwei Wochen später wird auf dem A1-Ring in Spielberg gefahren.

Mit dabei in der Renault Clio V6 Trophy auch Franz Berndt, der eigentlich nur gute Erinnerungen an die Kurse in Österreich hat. Denn 2001 holte sich der nunmehr 18jährige überlegen den Titel in der Österreichischen Formel Ford Meisterschaft!

Der Meringer kommt mit starken Eindrücken nach Salzburg: Beim heutigen Einladungsrennen im Rahmenprogramm des Formel 1- Grand Prix in Hockenheim bot der „Race Tec Engineering“-Pilot ein starke Vorstellung: Von Startplatz 8 ins Rennen gegangen, arbeitete er sich schnell auf Rang sechs vor, lieferte sich mit dem Gast-Piloten Markus Östrreich ein hartes Duell, ehe in dieser „umdrehte“ und Berndt auf Rang 14 zurückfiel.

„Ich konnte dann aber wieder Platz um Platz gutmachen, beendete das Rennen schließlich an der neunten Stelle“, erzählt Berndt, „viel wichtiger als das Ergebnis war aber, dass ich gegenüber dem Training um fast eineinhalb Sekunden schneller fuhr. Heißt, meine Performance stimmt. Und das macht mich für das nächste Rennen sehr optimistisch.“

Berndt weiß aber auch, dass der Salzburgring eine sehr schnelle und schwere Strecke ist. „Wichtig ist ein gutes Training und dann im Rennen den Windschatten total ausnutzen zu können. Das ist die halbe Miete.“

Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass Franz jetzt bis Anfang September Schulferien hat, und sich voll auf dem Rennsport konzentrieren kann. „Ich habe in letzter Zeit sehr viel schwere Prüfungen gehabt, diese aber gut hinter mich gebracht.“ Der Noten-Durchschnitt von knapp unter 2,0 spricht für ihn.

„Die schulische Ausbildung hat nun eben einmal Vorrang. Deshalb freue ich mich auch über das gute Zeugnis“, sagt Vater Franz Berndt sen., gleichzeitig auch Teamchef, „jetzt kann er es im Motorsport krachen lassen.“

Gesamtwertung (nach 4 Läufen):

1. Dirk Werner 110 Punkte
2. Franz-Josef Ebenburger 79
3. Tobias Schulze 67

weiters:

7. Franz Berndt 51

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