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Boden gutmachen

Franz Berndt: freut sich nach fünfwöchiger Pause darauf, wieder im Auto zu sitzen, am kommenden Sonntag steigt der vorletzte Lauf.

Der Lausitzring ist am kommenden Wochenende Schauplatz des vorletzten Laufes zur Renault Clio V6 Trophy. Heißt, der Titelkampf in diesem Markenpokal biegt langsam aber sicher in die Zielgerade.

Für Franz Berndt eine Tatsache, die ihn sehr freudig stimmt. Denn der RaceTec Engineering-Pilot kann es nach der langen Pause kaum erwarten, wieder im Auto zu sitzen:

„Die Pause war nicht schlecht, aber doch etwas lang. Vor allem für mich. Denn nach der guten Leistung beim letzten Rennen auf dem A1-Ring hätte ich am liebsten gleich am nächsten Tag ein weiteres Rennen bestritten.“

Die lange Pause hat der 18jährige Meringer vor allem für die Schule ausgenützt, schließlich steht im kommenden Jahr das Abitur auf dem Programm. „Wir waren jetzt zehn Tage mit der Schule in Wales. Wir hatten zwar einiges zu arbeiten, aber auch der Spaß und die Freizeit kamen nicht zu kurz“, sagt Berndt, der von der Strecke am Lausitzring großen Respekt hat:

„Ich bin im Vorjahr in der Formel Renault gefahren, habe mit dem Clio V6 leider überhaupt keine Erfahrungswerte. Ist die Strecke trocken, ist sie fantastisch, bei Regen jedoch wird sie ganz, ganz schwierig.“

Vorgenommen hat sich Franz Berndt einiges: „Meine Mechaniker haben das Auto total durchgecheckt. Ich gehe sehr zuversichtlich in die Lausitz, will erneut unter die besten sieben kommen. Denn mein großes Ziel ist es, in der Gesamtwertung zumindest noch einen Platz gutzumachen.“

Und wie stehen da die Chancen? „Rang 6 müsste möglich sein, Fünfter ist mit etwas Glück, Vierter mit sehr viel Glück möglich. Das Rennen am Lausitzring ist aber in jedem Fall sehr wichtig.“

Gesamtwertung (nach 6 von 8 Läufen):

1. Dirk Werner 156 Punkte
2. Thomas Marschall 114
3. Franz-Josef Ebenburger 109

weiters:

7. Franz Berndt 80

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