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Mörtl nach 4. Etappe schon 15.

Auf der heutigen, vierten Etappe gab es das erste „Aha-Erlebnis“ für Achim Mörtl, der Kärntner ist aber schon Fünfzehnter.

Die 276-km-Schleife rund um das süd-tunesische Städtchen El Borma ist bei der Tunesien-Rallye so ein Klassiker wie vielleicht der Col de Turini bei der Monte Carlo-Rallye.

Es geht hauptsächlich durch die meterhohen Dünen der nördlichen Sahara. Und ausgerechnet auf dieser klassischen Sonderprüfung hatte Achim Mörtl auch sein bisher größtes Aha-Erlebnis.

Die Landung nach einer vier Meter hohen Düne war etwas unsanft, Mörtl steckte tief im Sand. Nach Minuten der Benommenheit konnte der Kärntner aber seine Fahrt fortsetzen.

Und wie: Mit der KTM 660 Rallye erreichte er erneut den 14. Tagesrang. Damit machte er wieder zwei Plätze gut und liegt nun auf Rang 15.

"Langsam zeigen sich bei mir aber schon deutlich Spuren der letzten Tage, an der linken Hand plagen mich einige Blasen", schildert Mörtl per Satelliten-Telefon. Und noch drei harte Prüfungen stehen bis Sonntag auf dem Programm: „Vor allem heute die Königsprüfung von El Borma nach Nekrif über 331 Kilometer wird eine harte Angelegenheit.“

Tunesien-Rallye, 4. Etappe (El Borma - El Borma, 276 km):

Motorräder:

1. Cyril Despres (FRA), KTM, 3:05:40 Stunden
2. Fabrizio Meoni (ITA), KTM, +2:01
3. Pal Anders Ullevalseter (NOR), KTM, +2:39

weiters

5. Juan Roma (ESP), KTM, +9:35, 14
14. Achim Mörtl (AUT) KTM +27:53.

Automobile:

1. Biasion/Siviero (ITA) Mitsubishi 2:48:01
2. Peterhansel/Cottret (FRA) Mitsubishi +6:12
3. Schlesser/Lurquin (FRA) Schlesser-Ford +8:36.

Tunesien-Rallye, Stand nach der 4. Etappe:

Motorräder:

1. Despres 12:24:05
2. Meoni +0:01
3. Roma +25:21

weiters:

15. Mörtl +2:25:31.

Automobile:

1. Peterhansel 11:16:29
2. Biasion +19:11
3. Schlesser +50:57

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