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"Button hat einen Vertrag mit BAR"

Während David Richards einen vorzeitigen Abschied von Button bei BAR kategorisch ausschließt, droht Bernie Ecclestone sogar mit dem Entzug der Superlizenz.

Am gestrigen Sonntag trafen sich die beiden Streithähne der letzten Tage: BAR-Teamboss David Richards und Noch-BAR-Pilot Jenson Button. Aber trotz aller Diskussionen nach der Verkündung von Buttons Wechsel zu Williams, pocht Richards noch auf einen gültigen Vertrag mit dem Briten.

„Es gibt absolut keine Chance, dass ich bei dieser Sache nachgeben werde. Keine Chance“, betonte Richards im Guardian. „Er hat einen Vertrag mit unserem Team. Wir sprechen hier über eine Sache des Anstands. Man kann seinen Verpflichtungen nicht einfach ausweichen.”

Unterstützt wird Richards dabei von „einigen anderen Teamchefs“, welche ihm in Briefen bestätigten, dass sie seine Meinung klar teilen. „Sie sagen, dass solch ein Verhalten einfach gestoppt werden müsse.“

In dem Gespräch mit Button versuchte Richards klar herauszustellen, dass es normalerweise zu Buttons Aufgaben gehört hätte „vor der Vertragsunterschrift bei Williams“ mit Richards zu sprechen und nicht erst danach.

Einen vorzeitigen Abschied fasst man bei BAR allerdings nicht ins Auge: „So etwas machen wir nicht“, scheint er eine kleine Erinnerungslücke an das Vorjahr und Jacques Villeneuve zu haben. „Jenson hat einen Vertrag mit uns bis Ende dieses Jahres und die Frage ist nur, ob er auch im nächsten Jahr noch da sein wird.“

Das Horrorszenario für den jungen Briten, der schon bei seinem Debüt anno 2000 als zukünftiger Weltmeister gepriesen wurde, malt derweil F1-Boss Bernie Ecclestone an die Wand:

„Sollte Button seinen Vertrag mit BAR gebrochen haben und illegaler Weise wechseln wollen, dann könnte er seine Superlizenz verlieren und dies würde bedeuten, dass er nicht für Williams fahren dürfte...“

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