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Jordan fordert Reglementsentscheidung

Das Regelwerk für 2005 ist nach wie vor unvollständig – ein Problem, das vor allem Eddie Jordan ehestmöglich gelöst haben möchte.

Anfang Juli konfrontierte der zu diesem Zeitpunkt noch an Rücktritt denkende FIA-Präsident Max Mosley, der seine Amtszeit nun doch erfüllen wird, die zehn F1-Teams mit seinen Regelvorschlägen für die kommende Saison, die von der FIA aus „Sicherheitsgründen“ eingeführt werden sollen, falls sich die Rennställe nicht innerhalb von zwei Monaten auf ihre eigenen Vorschläge einigen.

Mittlerweile wird davon ausgegangen, dass sechs der zehn Teams sich auf die langlebigen Motoren für zwei Rennen, die limitierten Reifensätze sowie die verschiedenen Aerodynamikänderungen einigen konnten. Als treibende Kraft vermutet man hierbei Eddie Jordan, der die Teams in einem Brief dazu aufgefordert haben soll, den Vorschlägen von Mosley zuzustimmen, aber eine Entscheidung über die Regeln für 2006 und der Einführung von 2,4-Liter V8-Motoren noch aufzuschieben.

„Wenn wir keine Einigung finden, wonach es aussieht, dann werden wir vielleicht nach Saisonende mit einigen drakonischen Regeländerungen bestraft“, erklärte Jordan gegenüber Autosport. „Für Teams wie Jordan ist es ein großes Problem, bis Oktober warten zu müssen, bevor wir mit dem Design und dem Bau des neuen Autos beginnen können. Es ist einfach zu spät.“

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