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Villeneuve von BAR wenig beeindruckt

Déjà-vu-Erlebnis für Jacques Villeneuve: Ihn erinnert die Leistung von BAR an jene von 2003. Er selbst will weiterhin ein F1-Cockpit finden.

Ein prominenter Fahrer fehlt in diesem Jahr in der Startaufstellung: Jacques Villeneuve. Der Ex-BAR-Pilot schaut sich das Geschehen momentan nur im Fernsehen an und verbringt seine Zeit mit viel Sport. „Ich fahre Ski, spiele Hockey und trainiere“, sagte der Weltmeister von 1997. „Ich bin in Form.“

Wenig beeindruckt war Villeneuve derweil von der Vorstellung der beiden BAR-Piloten Jenson Button und Takuma Sato in Melbourne. Button erreichte Startplatz vier und wurde im Rennen Sechster, während Villeneuves Nachfolger Sato im Qualifying Rang sieben belegte, aber im Rennen nicht punkten konnte.

Dies hat laut Villeneuve einen einfachen Grund: „Es ist das gleiche Spiel wie vergangenes Jahr in Australien“, erklärte Villeneuve dem Journal de Montréal. „Der BAR ist im Training schneller als im Rennen.“

Der Kanadier: „Ich glaube, dass jeder ein anderes Resultat erwartet hat. Aber mich erinnert das an den Start des Jahres 2003. Ich möchte aber noch etwas abwarten, um mir ein besseres Bild machen zu können.“

Ob Villeneuve wieder in einem F1-Boliden Platz nehmen wird, bleibt abzuwarten. Zuletzt dementierte sein Manager Craig Pollock Gerüchte, wonach sein Schützling in der ChampCar-Serie fahren werde.

„Ich sehe mich im Moment nur in der Formel 1 und nirgendwo anders“, machte Villeneuve nochmals klar. Aus England ist unterdessen zu vernehmen, dass offenbar Toyota erste Gespräche mit Villeneuve für 2005 geführt hat…

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