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Wenn der Freitag zum Sonntag wird

Der vorletzte Lauf der FIA-GT-WM findet erstmals nicht am Wochenende statt, das Rennen in Dubai geht für Karl Wendlinger bereits am Freitag in Szene.

Der zehnte und damit vorletzte Lauf zur FIA-GT-Weltmeisterschaft bringt viele Neuigkeiten: Zum einen wird erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten gefahren, wobei der ganz neue Kurs in Dubai sein erstes großes internationales Rennen erlebt. Und auch die Veranstaltungstage sind anders: Freies Training am Mittwoch, Qualifying am Donnerstag, Rennen bereits am Freitag!

Für Karl Wendlinger, der am Sonntag die Reise nach Dubai antritt, kein großes Problem: „Am Montag werde ich mir die Strecke einmal anschauen, und am Dienstag gibt es ja auch schon ein kurzes Training. Zeit genug also, um sich auf den neuen Kurs einzustellen“, sagt der Tiroler, der wie schon in Oschersleben mit Tarso Marques den Ferrari 575 Maranello von JMB Racing pilotieren wird.

Und auch die Ziele sind klar abgesteckt: „Wir wollen die gute Leistung von Oschersleben – wo wir als Zweiter durchs Ziel gefahren sind, dann aber nach einer sehr fragwürdigen Zeitstrafe noch einen Platz verloren haben – wiederholen. Heißt: Unsere Blick geht klar Richtung Podium. Dazu wollen wir wieder bester 575er Ferrari werden“, legt sich Karl fest.

Seine Favoriten in Dubai? „Sicher der Prodrive-Ferrari von Bobbi und Gardel, der nur fünf Kilo Zusatzgewicht hat, und natürlich die Saleen-Paarung Alzen/Bartels, die überhaupt ohne Platzierungsgewicht ins Rennen gehen können. Wir dagegen haben 50 Kilo, müssen versuchen, diesen Nachteil mit einer sehr guten Abstimmung einigermaßen zu kompensieren.“

In der Gesamtwertung der FIA-GT-WM liegt der Kufsteiner derzeit mit 46,5 Punkten auf Rang 3, zwölf Zähler hinter den Zweitplazierten Matteo Bobbi (I) und Gabriele Gardel (Sz). Als neue Weltmeister stehen Luca Cappellari und Fabrizio Gollin (I/Ferrari 550) ja bereits seit Oschersleben fest.

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