MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Pole für Walter Lechner jun.

Walter Lechner jun. stellte den Saleen auf Pole Position, Karl Wendlinger nimmt das Rennen mit neuem Partner Marques von Postion acht in Angriff.

Starke Leistung von Walter Lechner jun. im Abschlusstraining für den FIA-GT-WM-Lauf am Sonntag in Oschersleben (D): Mit seinem Saleen aus dem Konrad-Team war der junge Österreicher der schnellste Mann im Feld und sicherte sich damit seine sechste Pole Position in der FIA-GT.

Lechner jun. nützte die kühlen Temperaturen im ersten Qualifying am Vormittag und knallte in seiner ersten fliegenden Runde gleich jene Bestzeit auf den Asphalt, die in der Folge Bestand haben sollte. Zwar kamen die Gegner bis auf ein Zehntel an die Marke des Österreichers heran, knacken konnte sie aber niemand mehr.

“Ich bin echt happy, die Runde war wirklich gut. Jetzt hoffe ich, dass wir morgen endlich einmal das Ziel sehen und die gute Performance des Trainings in das Rennen umsetzen können“ meinte der Salzburger nach getaner Arbeit. Wie üblich teilt sich Lechner jun. das Cockpit mit dem Schweizer Toni Seiler und Teamchef Franz Konrad, das 3-Stunden-Rennen wird morgen um 11.15 Uhr gestartet.

Wendlinger erneut mit neuem Partner

Die Nationalität bleibt - der Name dagegen nicht: Karl Wendlinger nimmt den neunten Lauf zur FIA-GT-WM in Oschersleben wieder mit einem neuen Partner in Angriff. Sein Name: Tarso Marques, 28jähriger Ex-Formel-1-Pilot aus Brasilien, der seinen Landsmann Jaime Melo überraschend ersetzt:

"Ich habe auch erst Donnerstag-Abend vom Wechsel erfahren. Die Gründe liegen - so hat es mir die Teamleitung erklärt - daran, dass man Marques in Hinblick auf die nächste Saison testen will", sagt Karl Wendlinger, der zuerst etwas skeptisch, nach den ersten beiden freien Trainings von dem Brasilianer aber sehr angetan war:

"Er hat sich sehr schnell auf die Gegebenheiten eingestellt, ist schnell, hat bisher noch keinen Fehler gemacht!"

Im Qualifying landete Wendlinger mit seinem Ferrari 575 Maranello an der achten Stelle, geht morgen also aus der vierten Reihe ins Rennen. Das Resumee des Kufsteiners: "Mit dem Ergebnis bin ich nicht zufrieden, mit der Zeit schon. Denn erstmals in dieser Saison war alles sehr knapp beisammen."

"Uns fehlen lediglich sechs Zehntel auf Platz 1. Das läßt für das Rennen doch einigen Optimismus zu. Zumal wir eine ganz gute Abstimmung gefunden haben, ich auf meiner schnellsten Runde Verkehr hatte und der erste Satz neuer Reifen überhaupt nicht funktionierte."

Startaufstellung FIA-GT-WM-Lauf in Oschersleben:

1 Lechner Jr/Seiler/Konrad Saleen S7 1:23.543
2 Cappellari/Gollin Ferrari 550 Maranello 1:23.691
3 Kaufmann/Wall/Ruberti Saleen S7 1:23.695
4 Bobbi/Gardel Ferrari 550 Maranello 1:23.715
5 Bertolini/Salo Maserati MC12 1:23.728
6 Erdos/Newton Saleen S7 1:23.896
7 Herbert/Simone Maserati MC12 1:23.981
8 Wendlinger/Marques Ferrari 575 M Maranello 1:24.154
9 Bartels/Alzen Saleen S7 1:24.401
10 Naspetti/Morbidelli Ferrari 575 M Maranello 1:24.409

News aus anderen Motorline-Channels:

FIA-GT: Oschersleben

- special features -

Weitere Artikel:

1. Training Monaco: Leclerc Schnellster

Hadjar sorgt für ersten heftigen Einschlag

Charles Leclerc zweimal in der Auslaufzone, Isack Hadjar spektakulär in der Leitplanke: Beim ersten Freien Training in Monaco wurde es turbulent

Kurioses Finale in Monaco

Antonelli gewinnt nach Rennabbruch!

Gebrochener Asphalt, Zeitstrafen und Ausfälle von Verstappen und Leclerc, aber Kimi Antonelli lässt sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

Der brandneue Audi Nuvolari teilt offenbar seine Basis mit dem Lamborghini Temerario: Genau daraus könnte das nächste GT3-Auto von Audi entstehen

GP von Monaco: Qualifying

Antonelli holt Monaco-Pole!

So lief das Qualifying in Monte Carlo: Max Verstappen griff nach Platz 1, Lewis Hamilton mischte voll mit - aber am Ende setzte sich wieder Kimi Antonelli durch

24h Nürburgring 2026 – Hintergrund

Große Galerie der Zuschauer-Rekordveranstaltung

Das 24h Rennen durch die grüne Hölle brachte vor allem einen neuen Zuschauer-Rekord. 352.000 Besucher nannte der Veranstalter. Und dies bei typischem Eifelwetter mit maximal Temperaturen um die 10 Grad und Luftfeuchtigkeit in allen Variationen. Galerie mit mehr als 250 Bildern!