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Wendlinger bester Österreicher

Karl Wendlinger beendet das letzte Rennen der FIA-GT-WM in Zhuhai als Fünfter und ist im Gesamtklassement damit bester Österreicher.

Mit dem elften Lauf ging heute Nacht in Zhuhai die FIA-GT-WM 2004 zu Ende. Karl Wendlinger belegte mit seinen Partnern Tarso Marques und Iradi Alexander auf dem JMB Racing-Ferrari 575 Maranello „nur“ den fünften Platz, da die überlegenen Maseratis (Salo gewann vor Herbert) erstmals Punkte bekamen.

Ansonsten wäre der angestrebte Podiumsplatz Realität geworden. Wendlinger schließt die WM als Fünfter ab, ist damit auch bester Österreicher!

„An und für sich bin ich recht zufrieden. Das Auto lief problemlos, viel mehr war heute nicht möglich“, so der Kufsteiner, der vor allem in seinem Schluss-Stint mit konstant sehr schnellen Zeiten zu überzeugen wusste.

„Sowohl ich, als auch Tarso hatten einmal einen Dreher – wobei wir aber nur wenig Zeit verloren haben. Das war für den Ausgang nicht entscheidend. Fest steht, dass die Maseratis mit dem derzeitigen Entwicklungsstand eine Klasse für sich sind. Wollen sie aber nächstes Jahr eine komplette Saison fahren, müssten sie das Auto erst unserem Reglement anpassen.“

Mit seiner Comeback-Saison in der FIA-GT-WM kann der Tiroler durchaus zufrieden sein. Höhepunkt war sicher der Sieg in Donington, dazu gab es noch zwei zweite, einen dritten, zwei vierte, einen fünften und einen siebenten Platz. Dem gegenüber stehen drei Ausfälle. „Klar hätte es noch besser laufen können. Aber bei einigen Rennen hat uns auch die Technik im Stich gelassen.“

Und wie geht es nächstes Jahr weiter? „Ich gehe davon aus, dass ich wieder in der FIA-GT-WM fahren werde. Die Verhandlungen dahingehend laufen bereits“, sagt Wendlinger.

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