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Quester-Sieg in Misano

Dieter Quester gewann auf einem BMW M3 mit seinen italienischen Partnern Luca Riccitelli und Sandro Sardelli das 6 Stunden Rennen von Misano.

Österreichs Renn-Evergreen Dieter Quester hat vergangenes Wochenende in Misano Adriatico die populärste Tourenwagenveranstaltung, das 6h Nachtrennen, gemeinsam mit Luca Riccitelli und Sandro Sardelli auf dem Red Bull BMW M3 von Duller Motorsport gewonnen.

Das Rennen war von abnormaler Hitze geprägt – im Cockpit gab es unerträgliche 60 Grad – was die ursprünglich vorgesehenen Turns von knapp 2 Stunden unmöglich machte.

Riccitelli, welcher den Start fuhr, funkte bereits nach 1 Stunde 20 Minuten ein Hitze-SOS an die Box und wurde drei Runden später von Dieter Quester abgelöst.

Der fuhr 1 h 35 und der anschließend fahrende Sandro Sardelli wurde nahezu als Hitzeleiche nach 1 h 20 aus dem Auto gezogen. Dies hatte zur Folge, dass das Team zwei Stopps mehr absolvieren musste.

Es war ein schönes Erlebnis, bei einem grandiosen Feuerwerk um Punkt 12 Uhr Mitternacht über die Ziellinie zu fahren.

Nachdem Quester 1 ½ Runden Vorsprung hatte, erlaubte er sich den Spaß, in der vorletzten Runde die Boxenmannschaft beim Vorbeifahren mit simulierten Aussetzern zu Tode zu erschrecken - typisch Quester.

Einzig Riccitelli war nicht beunruhigt, er kannte die Scherze aus unzähligen Rennen in der Vergangenheit. Selbstverständlich ging es allen anderen Teams bei 33 Grad Außentemperatur nicht anders und das Team waren froh, das Rennen ohne größere Probleme beendet zu haben.

Lediglich Luca Riccitelli unterlief knapp vor dem Wechsel ein Konzentrationsfehler und er touchierte in einer Schikane einen Reifenstapel.

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6 Stunden von Misano

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